Junge Leute aus dem Kiez in Aktion:

Bunte Zeichen für den Frieden

Spontan aber gut durchdacht und perfekt umgesetzt, die von Staakkato-Streetwork initiierte Aktion, am Dienstag und Mittwoch dieser Woche, bei der mit jungen Leuten aus dem Kiez, mit viel bunter Kreide – aber, wie man sieht, auch mit Pappe + Papier – sowie mit satten Portionen Kreativität und Geschick klare Aussagen für Frieden, gegen Krieg auf Pflaster und Asphalt im Kiez gebracht wurden.

 

In erster Linie natürlich eine spontane Reaktion auf das, was noch vor wenigen Tagen undenkbar war, der Überfall und Krieg mitten in Europa, zwischen Russland und der Ukraine. Aber auch die ersten Erfahrungen von Mobbing und Diskriminierung russischstämmiger Kids und Teens, in Schulen und in Freizeit, hat das Streetwork-Team zu der Aktion bewogen, jedoch mit der einzigen, gut kommunizierten “Vorgabe” pro Frieden und contra Krieg –  und sei es mit Zeugnisnoten.

Aber stets ohne pro oder contra für eine der beteiligten / betroffenen Volksgruppen, egal ob mit oder ohne “Schuld” am Krieg. Alle sollten wieder sofort und ohne Vorbedingungen zurück an den Verhandlungstisch, denn über alle Konflikte lässt sich verhandeln, nur eines ist nicht verhandelbar, der Frieden. 

 

Los ging es am Dienstag 1. März, mit alle jenen, die auf den  Spiel-, Sportanlagen oder den Pipes der Biker, Roller und Skater am Bullengraben oder gleich nebenan, im GSH, dem “Roten Haus am Magi” anzutreffen und trotz des späten Nachmittags zum Mitmachen bereit waren. Und wie man sieht, es waren nicht wenige.

Am Tag darauf dann, waren es die “Konfis”, der Konfirmandentreff der Ev. Kirchengemeinde zu Staaken, der immer Mittwoch nachmittags mit Lothar Bärsch im Pi8Youth zusammenkommt. Die Jungs und Mädchen waren sofort bereit, draußen auf dem Vorplatz des Gemeindehauses, wie auch – geschützt von aufmerksamen “Verkehrsbeobachter:innen” – auf  der Fahrbahn des Pillnitzer Wegs ihre bunten Zeichen zu setzen für Frieden.

 

Nachfolgend weitere Bilder von beiden Tagen an beiden Orten:

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Bunte Zeichen für den Frieden

  1. Ich finde es sehr beschähmend, dass ein Großteil unserer Kinder eine bessere Gesinnung haben, wie man miteinander leben und umgehen soll.
    Ich, selber ein Kriegskind, verabscheue Kriege, Unterdrückung und gnadenlose Rücksichtslosigkeit, egal gegen wen.
    Man kann nur hoffen, dass die gesamte Weltpoltik durch unsere heranwachsenden Kinder endlich fair und untereinander wieder rücksichtvoll wird.
    Danke! an unsere Kinder.

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