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Was läuft im "NewStaakenCenter" an der Obstallee:

Sushi Si – Shisha No

Gerüchte gab es einige, in den Wochen seit dem Eigentümerwechsel im Sommer 2021. Im Zuge von Schließungen, Kündigungen und Bauarbeiten in meist schon jahrelang leerstehenden Einheiten kamen immer wieder neue, angebliche Strategien und Pläne des Eigners für sein “NewStaakenCenter” in’s Gerede. Vieles davon hat sich nun geklärt:

Ob Burgerbraterei unten und Shishabar oben (oder war es umgekehrt?) bis zu einem riesigen “Orientalischen Brautmodeladen” … All solche “ungelegten Eier” wurden sogar gerne böse kommentiert und mit dem Ausspruch “alles nur noch türkisch” geschmäht, statt sich über reale Chancen auf weniger Leerstand und über neue bereichernde Angebote – wie das frisch eröffnete “Café der Simit-Welt”, mit allerlei Köstlichkeiten zu freuen.

Licht in’s Dunkel vermeintlicher Pläne brachte der schon lange geplante Austausch vom Team Quartiersmanagement mit dem neuen Eigentümer des Centers Nesih Kutbettin Eroğlu und Frau Walther vom Center-Management, Anfang dieser Woche:

Aus dem “Traum,” erst Burger mit Pommes und danach bei einer gediegenen Wasserpfeife abhängen wird es nichts, im Neuen Staaken Center. Aber an der Centerfront am Magistratsweg schon deutlich zu sehen, hier geht es bald per außenliegendem “Nebeneingang”, zur Sushi- statt zur Shisha-Bar.

Als “wieder aufgewärmt in der Gerüchteküche” bleibt auch die Ansiedlung eines Wettbüros. Im Gegenteil: der Spielothek im OG will man eine zurückhaltendere Außenwerbung zur Auflage machen und aus den Gastronomiebetrieben sollen möglichst alle Spielautomaten verschwinden.

Für freie Ladenflächen in der nicht gerade mit satter Kaufkraft glänzenden Großwohnsiedlung in Stadtrandlage stehen Interessenten nicht gerade Schlange. Aber der Grundsatz “genommen wird was kommt” gilt auch nicht. Gerne würde man, neben Ernstings family, noch eine breiter aufgestellte Modestrecke bedienen, wie auch ein Ladengeschäft mit großem Angebot an Haushaltswaren …

Vorstellbar für Eigentümer und Management wäre auch ein Familien-Café mit integrierter Kinderspielfläche, für die man sich durchaus auch eine Kooperation mit einem Träger aus dem Quartier vorstellen könnte.

Für die ehemalige “Lila Bäckerei” –  die wurde übrigens nicht “rausgeschmissen”, sondern ist infolge der Rettungsversuche aus dem Insolvenzverfahren ein Opfer der zahlreichen Filial-Schließungen – können sich Eigentümer und Centermanagement sehr gut einen Grillhendl-Restaurantbetrieb vorstellen, der auch mit dazu beitragen soll, das Areal rund um das Zentrum auch außerhalb der Center-Öffnungszeiten zu beleben.

Àpropos, einer Umgestaltung und Belebung des Vorplatzes stehen Kutbettin Eroğlu und das Management der Center-Verwaltung sehr aufgeschlossen gegenüber und haben diesbezüglich bereits Kontakte mit Architekten aufgenommen. Als erste kleine Schritte hoffen sie, zusammen mit Simit Dünyasi – die gibt es übrigens schon länger in Spandau auf der Nonnendammallee – eine machbare Lösung zu finden um zumindest in den wärmeren Monaten, mit Cafétischen außen an der Obstallee schon mal die kleine Nische als angenehmen Aufenthaltsort zu beleben.

Langfristig würde man gerne – was die Statik auch zulassen würde – das Center noch um eine Etage aufstocken und bis dahin gerne die Ursprungspläne der Nutzung des Flachdachs für Spiel, Sport und Aufenthalt wieder aufzugreifen z.B. in einem Klimaprojekt mit Schul-, Kita- oder Gemeinschaftsgarten.

Das Resümee zum Schluss:
Die Austauschrunde auf “Top-Managerebene” von QM und dem NewStaakenCenter hat alle Chancen, als “Beginn einer wunderbaren Freundschaft” in den Staaken-Kalender einzugehen, denn Kutbettin Eroğlu hat fest zugesagt, jährlich dem Quartier eine höhere vierstellige Summe für Jugend- und Seniorenprojekte aber auch für die Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil zur Verfügung zu stellen.

Da lacht nicht nur die “Kundin” auf der Webseite des NewStaakenCenters zufrieden und froh.

 

zum nachlesen:
Verkauf des Staaken-Centers ist perfekt v. 9. August 2021
Was ist los im Staaken-Center? v. 1. Dezember 2021

  

 

 

  1. Endlich, die vor einem Jahr angekündigte Transparenz. Viele gute Ideen zur Aufwertung des StaakenCenter.
    Aber eine wichtige Baustelle gibt es noch im inneren Bereich. Die übermäßige Beklebung der Schaufenster mit nichtssagender Werbung muss beendet werden. Es sollte schon erkennbar sein, daß dahinter auch Menschen arbeiten und vielleicht ist das Warengebot auch interessant. Und gleich “Butter bei die Fische”:
    Positiv: Edeka, Ziermann
    Negativ: getir, Postbank

    In diesem Sinne: Es soll nur besser werden.

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