Konferenz der Bundes- und Länderregierungen hat entschieden:

Lockdown geht in Verlängerung …

Bis zum 7. März bleiben die bislang vereinbarten Einschränkungen und Schließungen für private Treffen und Feiern, für Handel, Dienstleistungen, Sport und Kultur bestehen, um so den Inzidenzwert der 7-Tage-Neuinfektionen weiter auf dem Kurs nach unten zu halten und einen möglichst wirkungsvollen Schutz vor den gefährlichen neuen Mutationen des Coronavirus zu erreichen. Ausnahmen: die schrittweise Öffnung der Schulen bleibt Ländersache – in Berlin und Brandenburg geht es ab 22. Februar los mit den ersten drei Grundschulklassen – und „die Haare schön“ sollen die Friseure schon eine Woche früher ab 1. März machen dürfen – natürlich nur wenn die Ansteckungswerte es auch zulassen.  Also weiter zusammenhalten!
Ganz besonders in Spandau:

Denn Spandau ist weiterhin mit 86,1 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Ew das Schlusslicht in Berlin. Kurz davor der nördliche Nachbarbezirk Reinickendorf mit 78,8 – die Spitzenplätze: Zehlendorf mit 39 und Charlottenburg-Wilmersdorf mit 52.1.

Also bei den Werten wenig erstaunlich, dass derzeit noch keine Lockerungen beschlossen werden konnten, denn schon im letzten Frühjahr wurde z.B. mit der Einführung der Corona-Ampel klar definiert, bei Inzidenz höher als 30 gibt es Handlungsbedarf und bei Werten über 50 verschärfte Maßnahmen mit Einschränkungen und Schließungen. Aktuell zeigt die Ampel auf rot bei Inzidenz (64,4), auf gelb bzgl. der COVID-Auslastung der Intensivbetten (24,6) und grün nur bei dem R-Wert (0,75), der Ansteckungsgefahr pro Infiziertem.

zum download: 
• Beschluss  Online-Konferenz v. 10.02.21  Kanzlerin+Länderchef:innen

Mehr Info über COVID-19 in Berlin:
• LaGeSo auf berlin.de/corona/lagebericht vom 10. Feb. 2021
inkl. interessanten Daten pro Bezirk, pro Altersgruppen u.v.m.

 

  1. Es ist so wie es ist. Aber für mich stellt sich die Frage, wo die Ursachen für die hohen Neuinfektionen in Spandau in Spandau liegen? Weiss das wirklich keiner? Ich glaube eine wichtige Ursache sind die beengten Wohnverhältnisse. Großfamilien sind in Spandau stark vorhanden. Um es klarzustellen: Es geht nicht nur Migrantenfamilien.
    Und da bin ich dann bei der Bezirkspolitik: Wie tragen eigentlich die verantwortlichen Stadträte Hanke(Soziales) und Machulik(Jugend) und Bewig(Gesundheit) zur Lösung bei? Es nichts zu hören. Eine Möglichkeit, Ausweichmöglichkeiten, wie zum Beispiel Hotels zur Verfügung zu stellen, wird nicht diskutiert, geschweige denn angeboten.
    Natürlich muss das auch mit entsprechenden Personaleinsatz begleitet werden.
    Und zum Schluss noch eine Aufforderung an die politisch verantwortlichen im Bezirk: Keine Grundsatzerklärungen. Einfach für die Menschen etwas machen. Es ist keine Zeit Wahlkampf zu machen.

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