Untersuchungen abgeschlossen, BPU erstellt für den Aktivpark

Jonny K. Park: Weniger Berg mehr Pilze

Vor allem die Boden- und Baugrunduntersuchungen aber auch das Gutachten für die prognostizierten Lärmwerte haben zu Abstrichen geführt bei der Ausarbeitung der Bauplanungsunterlagen BPU für den künftigen Jonny-K.-Aktivpark auf der einst als Mülldeponie aufgeschütteten grünen Anhöhe zwischen Egelpfuhlgraben und Lutoner Straße. Betroffen sind vor allem zwei  im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingebrachten Ideen: die Bergspitze mit Parktheater fällt kleiner aus und auf die Skateranlage muss sogar ganz verzichtet werden.

 

Das kann man dem „Corona-Update Nr.2“ vom 2.12.20, des Straßen- und Grünflächenamtes an die Mitglieder des Parkrates für den künftigen Aktivpark entnehmen, der im Rahmen des Stadtumbau (jetzt Nachhaltige Erneuerung) im Fördergebiet Brunsbütteler Damm / Heerstraße aus den vielfachen Veranstaltungen der Information und Beteiligung der Anwohnerschaft entstanden ist.

Der jetzt fertiggestellt BPU für den Jonny K.Aktivpark ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Prüfung und Genehmigung der Planung um dann auch die Vergabe der Ausführungspläne und letztendlich der Bauleistungen vornehmen zu können.

Die Ergebnisse der Untersuchungen von Altlasten, Boden- und Baugrund, vom Bestand an Flora- und Fauna und die Prognose der zu erwartenden Schallimmissionen  liegen vor und sind von den zuständigen Abteilungen des Bezirks und den Beauftragten für das Fördergebiet zusammen mit dem Planungsbüro Geskes.Hack Landschaftsarchitekten in die Vorentwurfsplanung eingearbeitet worden.

Sowohl die prognostizierten Lärmwerte aber auch der schwierige Baugrund sprechen deutlich gegen die Anlage von Rampen und Pipes für Skater auf der Anhöhe am Egelpfuhl, wie überhaupt auf massive Bauten verzichtet werden muss. Daher wird auch die Bergspitze mit den Sitzreihen gegenüber der geplanten Parkbühne um drei Meter reduziert. 

Stattdessen aber wird nicht nur der beliebte „Pilz am Egelpfuhlgraben“ neu gestaltet und aufgewertet sondern auch noch ein zweiter „Pilz“ als überdachter Treffpunkt für Jung und Alt geplant – vorrangig in der Nähe des Aktivweges, der von der Lutoner Straße aus gesehen entlang der Flächen mit den Angeboten für Sport und Bewegung bis zum Bolzplatz und den Spielplätzen für Kids am Egelpfuhl nahe der Maulbeerallee führt.

Dieser 3,5 m breite Hauptweg soll – um die Flächen auch in den Wintermonaten bespielbar zu halten – auf jeden Fall beleuchtet werden. Bei dem parallel verlaufenden  „Bergweg“ entlang der Kleingartenkolonie ist die Finanzierung einer Beleuchtung noch nicht gesichert.

Auf jeden Fall gesichert und sogar schon beauftragt ist der barrierefreie Zugang zum künftigen Aktivpark mit den Überbrückungen des Egelpfuhls an  der Maulbeerallee und dem Seeburger Weg und auch dem Hundeauslaufplatz am Fuß der Anhöhe an der Lutoner Straße steht nun, nach der Fertigstellung der Methanoxidationsfläche nichts mehr im Wege.

Zu den einzelnen Planungsbereichen – der Spiel- und Erholungslandschaften für Kinder und Familien, dem Mehrgenerationen-Fitnessareal, und den Kistengärten wie auch dem Parktheater und den geplanten Angeboten für Sport, Spiel und Spaß – wird es hier auf staaken.info bis zum Jahresende noch die eine oder andere Einzelbetrachtung geben.

zum download: 
•  Newsletter Textteil „Update 2“ an den Parkrat (vom 2. Dezember 2020)
BPU Flächenplan Jonny K-Aktivpark (Stand 26.11.2020)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.