Städtebauförderung auch in der Louise Schröder Siedlung:

Fördermittel für 24 Großsiedlungen

Ein neues Förderprogramm wurde aufgelegt, von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, für Projekte, Maßnahmen und Aktionen in den Bereichen Bildung, Jugend, Infrastruktur, Integration und Förderung von Nachbarschaftsinitiativen in den zwei Dutzend Großsiedlungen in Berlin, die nicht bereits Teil des Quartiersverfahrens Sozialer Zusammenhalt (ehem. Soziale Stadt) sind. Das betrifft bei uns in Staaken, in direkter Nachbarschaft, gleich hinterm Bullengraben, die Louise Schröder Siedlung beiderseits des Brunsbütteler Damms.

Das in diesem Jahr gestartete Förderprogramm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ stellt den Bezirken finanzielle Mittel zur Verfügung um auch in den Großwohnsiedlungen sozio-kulturelle Projekte umzusetzen und zu fördern, die über kein Quartiersmanagement verfügen.

Dementsprechend sind es die jeweiligen Bezirksverwaltung die Förderung von Maßnahmen in ihren betroffenen Ortsteilen beantragen werden. In Spandau gehört, neben der Louise-Schröder-Siedlung in Staaken auch Hakenfelde zu dem Kreis der 24 ausgewählten Siedlungen
( siehe Link zur Karte Sonderfonds Großsiedlungen)

Die Mittel aus dem Programm können in folgenden Handlungsfeldern eingesetzt werden:

Nachbarschaftliches Miteinander
Es sollen Begegnungen und Austausch geschaffen werden, um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Beispielsweise können die dafür benötigten Orte aufgewertet werden (Ausstattung, bauliche Qualifizierung etc.).

Freiwilliges Engagement
Die Unterstützung und Förderung von freiwilligem Engagement soll vorhandene Potentiale nutzen und zur gesellschaftlichen Teilhabe beitragen. Es können beispielsweise Netzwerke zur Nachbarschaftshilfe aufgebaut und unterstützt werden.

Integration
Die interkulturellen Kompetenzen in den Großsiedlungen sollen ausgebaut und die Teilhabechancen vor allem von Menschen mit Migrationsgeschichte gestärkt werden. Hier können zum Beispiel Workshops zum Thema interkulturelle Kompetenz oder Diversity für lokale Akteure und/oder zivilgesellschaftlich Engagierte gefördert werden.

Kinder und Jugendliche
Es sollen attraktive Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Denkbar ist beispielsweise die Unterstützung von mobilen Angeboten auf Spiel- und Sportplätzen oder in Parkanlagen oder auch Hausaufgabenhilfen in Jugendfreizeit-einrichtungen.

Attraktivität des öffentlichen Raumes
Die Aufenthaltsqualität in den Großsiedlungen soll verbessert werden. So kann z.B. durch Pflanzaktionen oder zusätzlichen Bänken die Attraktivität von Grünflächen und Spielplätzen verbessert werden. Auch die Erhöhung des Sicherheitsempfinden kann durch Maßnahmen unterstützt werden.

Beteiligung, Vernetzung und Kooperation
Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen ihre Ideen und Bedarf einbringen können und darin unterstützt werden, sich selbst zu organisieren und ihre Interessen vertreten zu können. Es können beispielsweise Maßnahmen unterstützt werden, die die Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte oder die Kommunikation in der Siedlung zum Ziel haben.

Auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zum Förderprogramm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ findet man auch die jeweiligen Kontaktdaten zum Programm auf Landes- und Bezirksebene.

Außerdem ist vorgesehen, die Koordination vor Ort überwiegend an lokale Stadtteilzentren oder ähnliche Einrichtungen in den jeweiligen Großsiedlungen oder in unmittelbarer Nähe anzugliedern und somit die somit bereits vorhandene Strukturen zu unterstützen.

Mehr Info auf der Webseite von SenStadtWohn: 
Förderprogramm Stärkung Berliner Großsiedlungen

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