Staakkatos Jugendbeteiligungsprojekt 500:

Supermarkt wird temporärer Jugendtreff?

Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, könnten die drei Streetworker von Staakkato Kinder und Jugend e.V. mit ihrem Projekt 500: Einerseits ein ideales und ganz reales Projekt für junge Leute an Land zu ziehen, für eine weitestgehend selbstverantwortete Jugendbeteiligung an Planung, Umsetzung, Gestaltung und Organisation eines Treffs im ehem. Supermarkt am Seeburger Weg, was andererseits dann auch eine perfekte Zwischenlösung auf Zeit wäre, für die räumliche Misere, für Jungs- und Mädchentreff, nach Monaten mit Wasser und Abwasserschäden am Blasewitzer Ring 18.

 

Eine zeitlich befristete Lösung ist in Sicht, mit dem Projekt 500 – einer temporäre Nutzung der Räumlichkeiten des einstigen Aldi-Marktes, zumindest bis zum Beginn des bereits von den Eigentümern beantragten Umbaus des Gebäudes direkt neben dem Zugang zum Egelpfuhlgrün, am Seeburger Weg.

 

Nach gemeinsamen Gesprächen mit den Eigentümern und Bezirksamt, die ihr Wohlwollen signalisierten, und nach großem Ratschlag im Plenum der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind auch schon erste Planskizzen entwickelt worden für die künftige Nutzung der Kaufhalle als selbstgestalteten, und weitgehend selbstausgestatteten und organisierten Jugendtreffs.

Dementsprechend gleicht derzeit das kleine Staakkato & Streetwork-Büro am Ring eher einem Studio für Architekten und Bauzeichner. À propos Baupläne: Eine professionelle aber freiwillige & kostenfreie Unterstützung bei der Erstellung der Pläne für Be- und Entlüftung oder Brandschutz etc. würde die Chancen erhöhen, zur Umsetzung des temporären Jugendtreffs für Beratung und Beteiligung auf Augenhöhe, für selbst entwickelte Aktionen und Aktivitäten.

Wir drücken kräftig die Daumen, den Jungs und Mädchen, den jungen Frauen und Männern aus der Großwohnsiedlung Heerstraße aber auch den drei Streetworkern:
Betül Günay, Christian Müller und Elke Hottenrott.

 

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