Nachbarschaftliches Fastenbrechen am 24. Mai

Volle Wiese beim Nachbarschaftsfest

Volle Wiese – voller Erfolg, für das gemeinsame abendliche Fastenbrechen von Menschen verschiedener Herkünfte, Kulturen und Religionen, heute vor einer Woche, am europäischen Tag der Nachbarschaften auf der „Kirchenwiese“ gleich neben Familientreff und  Stadtteilzentrum.

Wie schon im vorigen Jahr, so auch in 2019 zum Fest der Nachbarn, waren es vor allem mit Mohamed „Moha“ Zaidi und der Familie Taskin, Menschen aus der direkten Nachbarschaft, die mit Unterstützung von Tom Liebelt, dem „interkulturellen Stadtteilarbeiter“ des Gemeinwesenvereins das gemeinschaftliche Fastenbrechen am vergangenen Freitagabend initiiert und organisiert haben.

Und dass es ein echtes nachbarschaftliches Fastenbrechen ist, wurde spätestens dann klar, als immer mehr aus den umliegenden Hochhäusern und Wohnriegeln auf die Wiese zwischen Maulbeer- und Obstallee kamen und gleich mit anpackten um immer mehr und mehr Tische und Stühle aus dem Stadtteilzentrum auf die Wiese zu tragen, damit auch alle, ob Groß oder Klein, einen Platz finden konnten.

Zum Glück sind auch nicht wenige der Bitte der Organisator*innen gefolgt und haben so manche Köstlichkeit aus ihrer Küche in Schüsseln oder auf Platten mitgebracht, die eine hervorragende Ergänzung waren zu den vorbereiteten Speisen und den Spezialitäten, die von Al-Hindi, dem Arabischen Spezialitätenshop im Staaken-Center für das abendliche Fastenbrechen im Ramadan gestiftet wurden.

So musste auch niemand unter den rund 100 Gästen hungern, obwohl von Gaumen und Magen schon Geduld gefordert waren, denn der „offizielle Sonnenuntergang“ für alle Muslime war erst um 21.15 Uhr vorbei.

Erst dann waren – nach dem Genuss von Datteln, die traditionell das abendliche Fastenbrechen eröffnen – auch Grill und Buffet für alle, ob Muslime oder nicht, eröffnet.

 

 

Zuvor gab es die Begrüßung von Tom Liebelt, der u.a. die neuen Beraterinnen im Stadtteilzentrum vorstellte, der Migrationsberatung von GiZ wie auch der Suchtberatung von Caritas und Vista.

 

 

Ansprache und Informationen zu Ramadan und Fastenbrechen, von Moha Zaidi und von Pfarrer Cord Hasselblatt, dem Haus- bzw. Wiesenherrn von der Ev. Kirchengemeinde zu Staaken.

 

 

Der heilige Fastenmonat Ramadan der Muslime endet übrigens am kommenden Dienstagabend mit dem Eid al-Fitr, dem Fest des Fastenbrechens und dem dann bis zu dreitägigen Zuckerfest.

 

Perfekte Atmosphäre, gute Laune, viele gute Gespräche und kurdische Lieder von Saher

 

 

 

 

 

 

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