Die Ergebnisse der LeNa-Befragung in der Maulbeerallee

So wird gedacht in der Nachbarschaft …

Wie genau unter diesen Dächern an der Maulbeerallee gedacht wird, über das Leben und Wohnen über das Umfeld, die Infrastruktur, Angebote und die Nachbarschaften … hat eine mehr als nur repräsentative Umfrage im vergangenen Jahr ergeben, des Gemeinwesenvereins aus dem Stadtteilzentrum, im Rahmen des Projektes LeNA – Lebendige Nachbarschaften

Schon im Sommer letzten Jahres waren Mitarbeiter*innen aus dem Stadtteilzentrum von Tür zu Tür unterwegs um in den Aufgängen der Maulbeerallee 35-55 so viel wie nur möglich über die Einschätzungen und Meinungen der Bewohnerschaft zu all dem zu erfahren, was ihnen im Stadtteil gefällt und was davon ihnen Sorgen und Probleme bereitet.

Mit Unterstützung aus dem Programm LeNa – Lebendige Nachbarschaften der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales konnte aus den Interviews ein umfangreiches Meinungsbild hergestellt werden, das sich auf die Aussagen von Mieter*innen unterschiedlichen Alters und nationaler Herkunft, aus 160 der 594 Wohnungen des Blocks bezieht. 

 

Eine wahrhaft Multikulturelle Befragung in der Maulbeerallee, die im Rahmen von LeNa – Lebendigen Nachbarschaften Informationen einsammeln konnte, von Menschen mit Wurzeln aus  19 Ländern und Regionen.

Wat dem Eenen sin Uhl ist dem Annern sin Nachtigall* – dieses Zitat des plattdeutschen Dichters Fritz Reuter, vor gut 150 Jahren aufgeschrieben, könnte auch über so manchen Aussagen der Befragung aus dem Sommer 2018 an der Maulbeerallee stehen, angesichts der Ergebnisse zu den Fragen „Was mir gefällt?“ bzw. „Was mich aufregt?“ im Wohngebiet.
*Was der eine als Eule (Symbol für Unheil) erkennt, mag einem anderen die (Glücksbotin) Nachtigall sein.

 

Für über 50 der Befragten sind es die „Nachbarschaften, mit netten und freundlichen … Menschen“ die ihnen in ihrem Dreh besonders gefallen und auf der anderen Seite regen sich aber exakt 97 besonders auf über die Probleme im Haus. 

 

 

Die jedoch von bautechnischen Mängeln und kaputtem Fahrstuhl ( zusammen 18) mal abgesehen überwiegend mit den Menschen in der direkten Nachbarschaft zu tun haben: mit „unsozialem Verhalten“ (35) mit Unzufriedenheit bzgl. der Zwischenmenschlichkeit (8) oder „offen gelassenen Haustüren“ (8) und dem von Nachbarn verursachten Müll und Dreck(28). 

 

Mehr als 50 Bewohner*innen aus der Maulbeerallee – also gut ein Drittel –  erklärten, dass sie bereit wären sich für und in ihrem Wohnumfeld zu engagieren. Dazu gibt es in der kommenden Woche eine gute Gelegenheit, wenn – im Nachgang zu der Befragung – für Donnerstag den 24. Januar um 17 Uhr in das Stadtteilzentrum Obstallee 22 E eingeladen wird um gemeinsam über Ideen für Aktionen diskutiert werden soll, die sich vor allem dem Müllproblem entgegenstellen sollen.

zum download:
• die Ergebnisse der Befragung Maulbeerallee 35-55

 

Aktionsideen zum Müllproblem
LeNa – Lebendige Nachbarschaften
Donnerstag 24 Januar 17 Uhr
Stadtteilzentrum Obstallee 22 E

 

Die Ergebnisse der LeNa-Befragung der Bewohnerschaft in den Blöcken an Blasewitzer Ring und Sandstraße werden derzeit noch ausgewertet und werden in der kommenden Woche vorgestellt.

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