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Letzte Woche im Quartiersrat Heerstraße

Gesucht: Lösungswege und Projekte

Im Mittelpunkt der September-Sitzung des Quartiersrates Heerstraße am vergangenen Dienstag, die aktuelle und problematische Personal- und Raumsituation für die Kinder- und Jugendarbeit im Quartier sowie die ersten Vorarbeiten für das nächste Programm- und Projektjahr 2018, mit Gästen von Spax und einer tiefgehenden Beschäftigung zum Thema Trinkertreffs im Stadtteil.

Für diese und die Oktober-Sitzung hat sich der Quartiersrat die wichtigen Themen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls für die Anwohnerschaft in der Großwohnsiedlung Heerstraße vorgenommen und so mit den Diskussionen und Planungen für Projekte in den kommenden zwei bis drei Jahren begonnen. Grundlage dafür, das von QM und Quartiersrat erarbeitete, von Bezirk und Senat frisch beschlossene und vor gut 14 Tagen hier veröffentlichte Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept IHEK 2017-19.

Mit den Mitarbeiter*innen von SPAX, der in der Spandauer Neustadt ansässigen Einrichtung der Sozialarbeit zur Problematik des Drogen- und Alkoholmissbrauchs von Fixpunkt e.V., waren die Experten* eingeladen, die eindrucksvoll berichten konnten über die positiven Erfahrungen rund um den Költzepark, aus 7 Jahren „betreuten Trinkertreffs“ mit Beratungs- und Beschäftigungsangeboten, mit Mittagstisch und Freizeitaktivitäten sowie mit Dusche und Waschmaschine.

Auch bei uns im Stadtteil wird schon länger und öfter von Störungen und Belästigungen für die umliegenden Anwohner* berichtet, die durch Trinkerrunden auf Bänken und an Spielplätzen ausgelöst werden, denen u.U. mit „eingerichteten überdachten und mit Toilette versehenen Trinkertreffs und mit SPAX-Mobil sowie mit aufsuchender Sozialarbeit gemildert werden könnten.

Mit der QR-Sitzung am Dienstag konnten die Kontakte und Grundlagen gelegt werden um in den nächsten Wochen auf beiden Seiten über eine mögliche Zusammenarbeit nachzudenken, bei der Entwicklung und Umsetzung eines entsprechenden Projekts im Quartier Heerstraße.

Auf der kommenden Sitzung im Oktober soll dann als Schwerpunkt auf der Tagesordnung das durchaus verwandte Thema stehen von Kriminalität, Prävention, Sicherheit und Sicherheitsgefühl inkl. „Mobile Wache“ vor allem rund um den Parkplatz an der Obstallee und das Staaken-Center.

Mit einem Brief an die zuständigen Abteilungen des Bezirks haben QM und QR darauf hingewiesen, dass die zu dünne Personalsituation im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit – u.a. mit der unbesetzten Koordinierungsstelle im FiZ (Familie im Zentrum), die mehr oder weniger zu einem Stillstand im Container auf dem Gelände der Christian-Morgenstern-Grundschule führte, und die inakzeptable Lage mit dem wg. Wasserschaden geschlossenen Jugendzentrum STEIG schnellstmöglich behoben werden sollte.

 

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