Kulturzentrum Staaken nimmt sich für 2017 vor:

Künftig noch mehr Vielfalt & Begegnung

Gesünder leben, mehr Sport, weniger rauchen … das sind allgemein die Top-Vorsätze für ein neues Jahr. Mehr Vielfalt bei Events, noch mehr regelmäßige Angebote an Kursen, Gruppen und Begegnungen für Jung und Alt aus der näheren und weiteren Nachbarschaft, das sind die guten Vorhaben für 2017, die Detlev Cleinow und Nina Wüstenberg vergangene Woche beim Neujahrsempfang des Kulturzentrums verkündet haben.

Mit einem Rückblick auf die ersten Tage und Wochen nach der Übernahme der Trägerschaft für das Kulturzentrum in der Sandstraße durch Chance gGmbH begann Detlev Cleinow seine Ansprache auf dem Neujahrsempfang am vergangenen Donnerstag.

Er bedankte sich bei Akteuren und Nachbarn für die freundliche Aufnahme beim Ankommen im Stadtteil und für die Unterstützung um schnell einen guten Mix an Veranstaltungen und Angeboten etablieren zu können.

Besonders hilfreich dabei, dass mit der Stadtteilkonferenz, mit Angeboten von VHS und Musikschule, wie auch mit den Events des Familientreffs, ob Trommeln, Familiendisco oder Familienkochen, eine Kontinuität signalisiert werden konnte, so dass sich schnell auch unter Künstlern und Bands die Kunde verbreitet hat, dass das „Ex-Gemischte“ unter neuer Trägerschaft wieder offen steht für Auftritte, Veranstaltungen und mehr. 

Noch weiter zurück blickte Cornelia Dittmar vom QM-Team Heerstraße, die in ihrem Gastbeitrag, daran erinnerte, dass schon im Jahr 2003 engagierte Bürger aus dem Quartier und von Akteuren im Quartier damit begonnen haben in dem schon lange leerstehenden ehemaligen Ladens einer Konsumgenossenschaft und „in Räumen mit dem Charme eines leerstehenden Supermarktes“ einen kulturellen, politischen und sozialen Austausch anzubieten.   

Vor gut zehn Jahren wurden die Räume mit Unterstützung aus dem QM-Programm Soziale Stadt und mit einem Zuschuss des damaligen Eigentümer GSW zu einem modernen Kultur- und Begegnungszentrum ausgebaut. 

Nach der Schreckensnachricht Ende 2015, dass aufgrund der immer wieder fraglichen finanziellen Tragfähigkeit der Gemeinwesenverein das Haus nicht mehr weiter führen kann und will – so Cornelia Dittmar weiter, haben alle im Stadtteil es mit Freude aufgenommen, dass der Bezirk sich besonders für ein Fortbestehen eingesetzt und mit Chance Bildung, Jugend und Sport gGmbH einen Träger gefunden hat, der seine Aufgabe im Kiez auch darin sieht sich für eine kulturelle und soziale Stärkung einzusetzen.

Auf die bisherigen, die aktuellen und geplanten Veranstaltungen und Kursangebote ging Nina Wüstenberg, als Programmmacherin des Kulturzentrums ein, und erklärte, dass Sie gerne – gerade auch in Zusammenarbeit mit Nachbarschaftsinitiativen oder mit Einrichtungen aus dem Stadtteil – noch mehr aktivierende Kreativangebote für möglichst alle Altersgruppen anbieten möchte, wie z.B. das offene Chorwochenende Staaken singt! am 18. und 19. Februar.

 Auch bei den Kulturveranstaltungen hofft sie, dass wie z.B. am 25. Februar bei der Comedyshow Viva la Lustig und mit artistischem Breakdance von Detlef Winterberg künftig, neben Tanz, Musik, Folk und Rock auch andere künstlerische Genres ihren Platz im Programm finden werden.

TrampolinFitness und Musik & Gesang bietet Kalle Hanschke im Kulturzentrum und konnte mit Oldies & aktuellen Hits die Gäste beim 1. Bunten Nachmittag am 4. 2. , wie auch beim Neujahrsempfang unterhalten.

Im Publikum am 9. Februar konnten neben Menschen aus der Nachbarschaft und Kolleg*innen aus Einrichtungen und Vereinen des Stadtteils auch die eine oder der andere Abgeordneten aus der Bezirkspolitik begrüßt werden..

Im Saal auch Vertreter von ADO Properties, dem neuen Eigentümer des Hauses, bei denen sich D. Cleinow und N. Wüstenberg dafür bedankten, dass sie via Mietverzicht und Extrazuschüssen dazu beitragen, dass auch in Zukunft das Kulturzentrum in der Sandstraße das Kulturleben in der Großsiedlung Heerstraße, in Staaken und darüberhinaus im ganzen Südwesten Spandaus bereichern kann. 

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