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1. Sitzung des neuen Quartiersrat Heerstraße

Diskussion über Schwerpunkte eröffnet

Vor einer Woche, am Dienstag, kam der im November auf der Statteilversammlung neu gewählte Quartiersrat zu seiner ersten Sitzung im Stadtteilladen zusammen und eröffnete gleich die Diskussion über Schwerpunkte, Ansätze und Ideen für Maßnahmen, Aktionen und Projekte, für die kommenden zwei Jahren im Quartier Heerstraße.

 

Vom Team Quartiersmanagement Heerstraße wurde ein Überblick über die wichtigsten Projekte in den fünf Handlungsfeldern* des Quartiersverfahrens der Sozialen Stadt zusammengestellt, an Hand dessen Cornelia Dittmar die Diskussion über Stärken, Schwächen und Defizite, über künftige Schwerpunkte und Projekte im Quartier einleiten konnte. 

Quasi als Brainstorming im Vorfeld der Ausarbeitungen zum „Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept IHEK“ für die Amtszeit 2017/18 des am 29.11. gewählten Quartiersrat kamen vor allem Themen aus den Bereichen Bildung, Ausbildung, Familien und Jugend zur Sprache, mit all den aus dem Programm Soziale Stadt angeschobenen Projekten der Frühen Förderung an Kitas, von Musik-, Theater-, Sport- oder Medienkompetenz-Projekten im Stadtteil und in Schulen, für die möglichst eine nachhaltige Verstetigung gesucht werden muss.

Öffentlicher Raum, Wohnen und Wohnumfeld war der zweite große Themenkomplex auf der Quartiersratsitzung am 9. Januar, bei dem Defizite wegen Müll, Hundekot und Ratten an Müllsammelstellen, auf Wegen und Plätzen und Probleme im Miteinander durch „wilde Treffs im Kiez“ von Trinkern oder jungen Leuten aber auch wegen Missverständnissen zwischen den Kulturen in den Nachbarschaften, sowie Lösungsansätze und wirkungsvolle Projekt wie das Jungs- bzw. Mädchenprojekt bei Staakkato, Konfliktlotsen, Kiezputz-Aktionen oder Jugendforen etc.  angesprochen wurden.

Gerade im Handlungsfeld öffentlicher Raum kann man sehr auf die Umsetzung von Baumaßnahmen im Rahmen von Stadtumbau West hoffen, die mit der auf der Maßnahmeliste stehenden Machbarkeitsstudie für ein Bildungszentrum in Heerstraße und mit dem Ausbau des Stadtteilzentrums viel dazu beitragen können, dass zumindest räumlich die Voraussetzung geschaffen werden kann um über 2020 hinaus die guten Erfahrungen und Entwicklungen der Soziale Stadt-Projekte fortzuführen. 

 

 

*Die Handlungsfelder der Sozialen Stadt in Berlin

  • Bildung, Ausbildung, Jugend
  • Arbeit und Wirtschaft
  • Nachbarschaft, Gemeinwesen, Integration
  • Öffentlicher Raum 
  • Beteiligung, Vernetzung und Einbindung von Partnern.

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