Petition mehr Schutz vor Asbest in Mietwohnungen

https://www.openpetition.de/petition/online/schutz-vor-asbest-in-mietwohnungenIn der letzten Zeit häufen sich die Einsätze der Asbest-Sanierer in unserem Stadtteil. Doch es sind eben nur vereinzelte Aktionen in Obstallee oder Sandstraße. Jetzt ist eine openPetition eröffnet, die vom Senat ein Asbestregister und einen Sanierungsfahrplan fordert.

Alleine bei den landeseigenen Wohnungsgesellschaften sind rund 48.000 Wohnungen bekannt, mit Asbest in Dämmungen und Fliesen. Selbst die städtischen Bestände sind noch nicht vollständig untersucht worden und die Zahl der betroffenen Häusern und Wohnungen bei privaten Vermietern, wie auch bei den privatisierten Beständen und Gesellschaften sind völlig unbekannt.

In unserer Großsiedlung ist aufgrund des Baualters aus den 60er bis Ende 70er Jahre voraussichtlich keine Wohnungen in allen Teilen, südlich oder nördlich der Heerstraße oder an Obst- und Maulbeerallee wie in der Rudolf-Wissell-Siedlung unbelastet.

Im Jahr 1993 wurde der hochgradig krebserregende Werkstoff in Deutschland verboten. (siehe Info Umweltbundesamt) Und mit den vereinzelten Sanierungen, die in der Regel auf Wohnungswechsel oder auf anstehende Reparaturen beschränkt ist, würden noch einige Mietergenerationen damit leben müssen, bis irgendwann mal „Asbestfreies Wohnen“ in Berlin möglich wäre.

Der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund aus Spandau  hat nun eine openPetition „Schutz vor Asbest in Mietwohnungen“ eröffnet, bei dem unter Angabe von Namen, Adressen die Forderung an die -Senatsverwaltung unterstützt werden kann, alle Wohneinheiten in einem Asbestregister aufzustellen und einen Sanierungsfahrplan aufzustellen.

 openPetition Schutz vor Asbest in Mietwohnungen

  1. Asbestwohnungen in Spandau

    Allein in Spandau bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften besteht bei 8.319 Wohnungen Asbestgefahr. Dies teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am 16.11.2015 auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Andreas Otto (Grüne) vom 29.10.2015 mit (Drucksache 17/17 291). Von den 8.319 Spandauer Wohnungen entfallen 7.852 Wohnungen auf die GEWOBAG und 467 auf die WBM. Erkenntnisse bezüglich privater Vermieter in Spandau liegen dem Berliner Senat nicht vor.
    Quelle: Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Andreas Otto (Grüne) vom 29.10.2015 mit (Drucksache 17/17 291)

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