Stadtteilzentrum ist und wird erweitert

Jetzt sogar mit Open-Air-Treff auf der Terrasse!
Jetzt auch Open-Air-Treffen auf der Terrasse!

Von wegen Sommerloch und Ferienruhe: Auch wenn die Sozialberatung in ihren neuen Räumen im Hochparterre des Gemeinwesenzentrums ab nächster Woche Urlaub macht, so wird indessen weiter daran gearbeitet die ehem. Geschäftsstelle der Kirchengemeinde zu einem noch lebendigeren Zentrum der Begegnung auszubauen.

Ende letzten Jahres ist die ev. Kirchengemeinde mit ihren Büro- und Gruppenräumen von O. nach P., von der Obstallee ins Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8, umgezogen und der Gemeinwesenverein (Gwv) hat – mit Ausnahme des Altarraumes, indem noch weiterhin die Gottesdienste stattfinden – die freigewordenen Räume übernommen.

Seitdem hat sich schon einiges verändert im Gemeinwesenzentrum an der Obstallee:
Schon von außen sichtbar, die – nach der Erfahrung mit dem geklauten Mobiliar des Lesegartens – besonders fest im Boden verankerten und mit Kette verbundenen Tische und Bänke auf der Terrasse vor dem Altarraum. Dort hatten sich, siehe Foto oben, schon mal Mitglieder des „Geschichtstreffs“, der jeden 1. und 3. Mittwoch an der Obstallee zusammenkommt, für eine kleine Sommer-Runde niedergelassen.

Im Souterrain statt Gwv-Büro hat nun schon fast seit einem halben Jahr die Kirchenboutique zwei Mal die Woche am Dienstag und Donnerstag von 13-16 Uhr geöffnet. Wahrhaft ein Win-Win-Projekt, der große Räumetausch von Kirchengemeinde und Gwv, denn seitdem erfreut sich der Verkauf von Secondhand-Chic für Klein und Groß der Kirchenboutique eines enormen Zuwachses.

Ein echter Aufstieg für den Gemeinwesenverein, vom Souterrain und Erdgeschoss ins Hochparterre, wo nach wenigen Schritten hinterm Eingang ein Infotresen die Besucher/innen empfängt.

Viel mehr Platz als bisher nicht nur für Büros, Besprechungen und die Sozial-Beratung, sondern auch für die bislang räumlich ausgegliederte Contract Jugendhilfe, die nun mit unter dem gemeinsamen Dach beheimatet ist.

Eine neue Qualität hat sich besonders für die Beratungsangebote des Vereins ergeben, die nun über eigene und so auch für die meist sehr persönlichen Beratungsgespräche in Arbeits-, Vertrags-, Behörden- wie auch Sozial- und Finanzfragen abgeschlossene Räume verfügen.

Im Mittelpunkt, räumlich wie auch inhaltliche, der Gwv-Etage in der Obstalle 22 D steht aber die Aufgabe und Funktion als Stadtteilzentrum und Ort für nachbarschaftliche Begegnungen für alle Kulturen und Generationen.

So steht, von den Büros und Funktionsräumen umsäumt in der Etagenmitte viel Raum zur Verfügung , für die bereits bestehenden aber auch für neue Projekte, Initiativen und Aktivitäten. Dabei wird es, wie Petra Sperling, die Geschäftsführerin des Vereines betont, immer ein offenes Ohr für Anfragen von Gruppen wie auch für Anregungen, Wünsche und Ideen aus der Bewohnerschaft geben.

Die Sommerpause im August wird auch dazu genutzt, sowohl neue Ideen zu sammeln und zu entwickeln wie auch die Konzepte für die Begegnung von Religionen und Kulturen im Stadtteilzentrum zu verfeinern und auszuarbeiten.

Dank der Förderung aus dem Stadtteilzentren-Programm der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales sowie eines Zuschusses aus der PS-Spar-Lotterie der Sparkassen können die Räume auch so ausgestattet werden, dass eine große Bandbreite an Projekten und Veranstaltungen dort möglich ist.

 

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