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Solidarische Aktion im Flüchtlingsheim

Offener Frauentreff International

Frauentreff_Kiosk_aller.Hand.Arbeit Foto Hülya Yildirim
Immer dienstags, Fauentreff & Frühstück

Beim Brunch im Frauentreff des „Kiosk_aller.Hand.Arbeit“ ist sie entstanden, die Idee, wärmende Kleidung und Wäsche zu sammeln und diese nebst selbstgemachten Köstlichkeiten mitzubringen zu einem gemeinsamen Treffen und Essen mit Frauen des Flüchtlingsheims am Waldschluchtpfad.

Immer dienstags kommen am Vormittag Frauen aus unserem Stadtteil im „Kiosk“ am Loschwitzer Weg zum gemeinsamen Frühstück und Austausch im Offenen Frauentreff zusammen. Die regelmäßigen Treffen werden geleitet von Hülya Yildirim und von 12-24 Frauen mit arabischer, armenischer, deutscher, koreanischer, kurdischer, syrischer oder arabischer Herkunft besucht. Neben entsprechend internationalen Spezialitäten und vielen Gesprächen gibt es manchmal Info und Diskussion zu vorher ausgewählten Themen, aber auch – wie Hülya Yildirim betont – Wanderungen, Besichtigungen und Besuche bei Ausstellungen oder Konzertproben …

In der vergangenen Woche, am 17. Februar aber zogen 17 Frauen des Treffs, von der Wissell-Siedlung aus, gut bepackt mit allerlei Köstlichkeiten und Wäschestücken gleich weiter nach Hohengatow in das Erstaufnahmeheim für Asylsuchende der Arbeiterwohlfahrt AWO. Und sie hatten so viel Kleidung für Groß und Klein, Bettwäsche oder Handtücher, wie natürlich auch leckerste Salate, Teig-, Gemüse-  und Fleischröllchen, Brote, Belag und Kuchen dabei, dass sie ausnahmsweise mal ihre Männer oder Söhne als Transporthelfer engagieren mussten.

In einem Teil des ehemaligen Krankenhauses Hohengatow wird von der AWO eine Erstunterkunft für Flüchtlinge betrieben, die ursprünglich für 450 Plätze ausgebaut wurde und heute 700 Bewohner/innen für ihre ersten drei Monate in Berlin aufnehmen kann, wie der Leiter der Einrichtung Piotr Skrzedziejewski den Frauen aus unserem Stadtteil bei der Begrüßung erklärte.

Den Besuch und die Zusammenkunft vor Ort, als Mitarbeiterin der AWO, vorbereitet hat Asmahan Er – in unserem Quartier nicht nur wegen ihrem vielfachen Engagements in FiZ oder im Kulturzentrum Gemischtes bestens bekannt. Sie und eine Dolmetscherin des Heimes standen unterstützend zur Verfügung beim Treffen und den Gespräche beim Essen. Zwanzig Frauen und ein Baby aus Krisen- und Kriegsgebieten, wie Afghanistan, Irak, Palästina oder Syrien waren dabei und haben, wie sie mehrfach betonten sich über den Besuch und die kulinarischen wie auch die nützlichen Mitbringsel gefreut und sich herzlichst bedankt für die Achtung und Beachtung die ihnen damit entgegengebracht wurde.

Und mit der Hilfe von Asmahan Er soll die Aktion vom vergangenen Dienstag nicht einmalig bleiben, denn schon für den 2. März ist als vorgezogene Frauentagsfeier das nächste Wiedersehen zwischen Frauentreff und Asylantinnen geplant.

Offener Frauentreff
dienstags 10.30 bis 13.30 Uhr
Kiosk_aller.Hand.Arbeit
Loschwitzer Weg 13

Frauentreff und die weiteren Beratungs- und Kreativangebote des Kiosk_aller.Hand.Arbeit von Schildkröte GmbH werden im Rahmen des Quartiersmanagements Heerstraße mit Mitteln der Städtebauförderung „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm Soziale Stadt gefördert.

 

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