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Finissage der Galerie Lichter des Respekts 2014

Bis zum Ende gut!

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„Du hast die Macht“ MoTrip Dynamic

Viele werden sie rundum den Staudengarten an Gemeinwesenzentrum und Staaken-Center vermissen: die schwebenden Figuren von Embryo bis Supermann und die bunten Leuchtkörper der Lichtergalerie, kunstvoll gefertigt von kleinen und großen Mitbürger/innen in Freizeitstätten, Schulen und im offenen Atelier des QM-Projektes von Stark ohne Gewalt e.V.

 

So übel und abscheulich der Auslöser  – der brutale Übergriff am Magistratsweg gegen ein junges Mitglied der Johanniter Betreuungsgruppe für Menschen mit geistiger Behinderung vor mehr als einem Jahr – so insgesamt positiv kann und wird das Projekt „Lichter des Respekts 2014“ von allen Beteiligten, Besuchern und Beobachtern eingeschätzt.

Seit Herbst 2013 haben nicht nur über 100 meist jugendliche Mitbürger/innen unter künstlerischer Anleitung von Thomas E.J. Klasen und Sofia Camargo Laternen und Lichtkunstobjekte geschaffen, sondern im Rahmen des offenen Ateliers, oder der  HipHop- und Videoworkshops im STEIG gab es auch zahlreiche „inklusive“ Aktionen und Begegnungen von Jung und Alt, mit unterschiedlichen Kulturen und Herkünften, mit jeweils vielfältigen Talenten und Beeinträchtigungen.

„Lichter des Respekts“ hat deutliche Zeichen gesetzt und mit dazu beigetragen, dass Kooperationen und das Zusammenwirken in „Heerstraße“ noch intensiver wurde. Das brachten nicht nur die beiden jungen Moderatoren  der Finissage am Freitag  und alle Redner/innen zum Ausdruck, Pfarrer Hasselblatt, als Gastgeber, Cornelia Dittmar für das Quartiersmanagement oder Burgunde Grosse , als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses der SPD aus unserem Stadtteil.

Sondern ganz besonders belegten das die bunt gemischten kulturellen Beiträge von der Bühne im Saal der ev. Kirchengemeinde, von den „Morgenstern-Trommlern“ über die Videoeinspielungen mit Keyboardbegleitung, die Präsentationen aus dem HipHop-Workshop oder die Ausblicke auf die „Klänge der Heerstraße“ mit Saxofon und Bass oder Baglama/Saz der Musikschule Spandau. Vor allem aber auch Abdullah, der mit seiner kurzen Ansprache die Frage stellte und beantwortete: In welcher Gesellschaft wollen wir leben – in der mit viel Respekt, Chancen und Toleranz.

Nur eines blieb am Ende der Lichtergalerie fast unerwähnt: der Respekt von allen Anwohner/innen und Besuchern vor den Kunstwerken der Lichtergalerie, denn trotz vieler Unkenrufe im Vorfeld des Projektes, alle Lichtobjekte blieben – von einigen Sturmschäden in den letzten Tagen abgesehen – über den gesamten Zeitraum vollkommen unversehrt.

Mehr über Lichter des Respekts auf staaken.info:

Über die Workshops
Die Eröffnung

Lichter des Respekts 2014 wurde mit Mitteln der EU, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen der Städtebauförderung „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm Soziale Stadt gefördert. Unterstützung erhielt das Projekt von Stark ohne Gewalt e.V. auch von den Wohnungsgesellschaften GEWOBAG und GSW, dem Management des Staaken-Centers, den Rotariern von Berlin-Mitte, wie auch u.a. von der Evangelischen Kirchengemeinde zu Staaken oder dem Jugendzentrum STEIG, die (nicht nur) Räumlichkeiten zur Verfügung stellten.

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Sie eröffneten die Finissage, die Trommelgruppe der Christian-Morgenstern-Grundschule
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Julian am Keyboard (links) liefert die Begleitmusik zum Video des Workshops im STEIG

 

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HipHop-Schüler und -Lehrer „Momo und MoTrip“
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Abdullah: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

 

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Jan Hoppenstedt (Bass) und K.-H. Engelhardt (Sax) werben für neue Kurse ..
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.. wie auch Ozan Dogan (mit Schülerin) – für Baglama-Kurse und die „Klänge der Heerstraße“

 

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CousCous/Keysir und mehr am Buffet zur Finnisage

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