Fördererverein feiert Jubiläum der Krankenwohnung

Auf die nächsten 30!

Der Jahrszeit gemäß: "oagschnitten is"
Der Jahrszeit gemäß: „oagschnitten is“

Bis zu 60 Fachleute aus Pflege und Gesundheit kamen auf Einladung des Förderervereins am Freitag zusammen, um mit einem Fachtag zu Entwicklungen und Herausforderungen für die wohnungsnahe Gesundheitsversorgung das 30. Jubiläum der deutschlandweit ersten Krankenwohnung im Gemeindehaus Pillnitzer Weg 8 zu begehen.
Und zum Abschluss dann die Gratulationsrunde aus dem Quartier, mit Torte serviert vom Café Pi8.

Zum thematischen Einstieg des Fachtages, neben einem gemeinsamen Beitrag des Geschäftsführers des Förderervereins Ralf Stoffenberger und der Pflegeleiterin der Krankenwohnung Angela Nielbock zur Rolle der Einrichtung im Gesundheitsnetz des Gemeinwesens,  kamen  vor allem zwei Akteure zu Wort, die mit daran beteiligt waren dieses wichtige Glied der wohnungsnahen Gesundheitsversorgung anzuschieben und zu etablieren:
Die Stadtplanerin Dr. Christa Kliemke, die seinerzeit an der TU Berlin maßgeblich die Ausarbeitung des Konzeptes einer modernen Krankenwohnung entwickelt hat und noch heute über ihre Vorstandsfunktion im Verein mit der Krankenwohnung verbunden ist, sowie Dr. Ulf Fink, der Gesundheitssenator der 80er Jahre und gesundheitspolitische Experte der CDU.

Am Nachmittag dann Beiträge von Experten zu den Herausforderungen und Lösungswegen für die Netzwerke in Regionen und Kommunen von Medizin, Pflege und Sozialpolitik. Die feste Verankerung von Fördererverein und Krankenwohnung und die Bedeutung des Netzwerkes „Gemeinwesenzentrum Heerstraße Nord“ ist in der Festschrift zum Jubiläum wie auch bei der kleinen „Geburtstagsrunde“ mit Gratulationsgästen von Ärztehaus, Kirchengemeinde, Gemeinwesenverein oder Quartiersmanagement und vielen anderen mehr zum Ausdruck.

In der Festschrift auch eine Chronik mit Stationen des Ausbaus und der Entwicklungen der Krankenwohnung von 1983 bis zu diesem Jahr, in dem gemeinsam mit dem Gerontopsychiatrischen Verbund  Spandaus ein „Schutzraum für Menschen mit Demenz“ integriert worden ist. Und aus den Dankesworten von Ralf Stoffenberger für Angela Nielbock und ihr Team von der Krankenwohnung konnte man heraushören, dass auch für die nächste Zukunft mit manchen Weiterentwicklung, Ausbauten und Neuerungen zu rechnen ist.

Ralf Stoffenberger, Angela Nielbock und Dr. Christa Kliemke
Ralf Stoffenberger, Angela Nielbock und Dr. Christa Kliemke

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