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Stadtteilversammlung am 6. November

Neuer Rat und Punkte für Schwerpunkte

Eng beisammen: einige der neuen und "alten" Quartiersräte

Das Wichtigste zuerst: Wir haben einen neuen Quartiersrat! Gestern, auf Einladung des Quartiersmanagements Heerstraße, haben Anwohner/innen die Mitglieder des Quartiersrates bestätigt, die in den nächsten zwei Jahren mitentscheiden werden über die Vergabe von Soziale-Stadt-Mitteln.

Erwartungsgemäß die höchste Bewertung für "Bildung"

Gleichzeitig wurden gemeinsam mit Akteuren aus dem Stadtteil die Schwerpunktfelder im Rahmen des Quartiersverfahrens bewertet und z.T. auch Ideen für künftige Maßnahmen und Aktionen niedergeschrieben, die dann vom neuen Quartiersrat diskutiert werden sollen.

Dem voraus ging eine gründliche und fundierte Information über die Situation, die Erfahrungen und die wichtigsten Projekte im Stadtteil. Cornelia Dittmar vom Quartiersmanagement hat dabei vor allem den Schwächen- und Stärkenanalyse der Gemeinschaft in der Großsiedlung viel Raum gewidmet, da sie ja Grundlage sind für die zukünftigen Entscheidungen. Weiterhin ist eine ür Großsiedlungen in Stadtrandlagen typische, hohe Konzentration von Transferleistungsempfängern zu verzeichnen. Auch die Zahlen von Betreuungsfällen der Jugendhilfe sind lt. Jugendamt in der jüngeren Vergangenheit gewachsen, wobei – so Cornelia Dittmar – das Anwachsen durch Zuzug eher abnehmen wird, da kaum noch Wohnungsleerstand vorliegt. Auch in Zukunft können in diesem Bereich von Arbeit/Arbeitsplätzen im Stadtteil selbst kaum sinnvolle Maßnahmen in Angriff genommen werden, da es in dieser Reinen Wohnsiedlung keine gewerblichen Partner für Aktivitäten gibt.

Auf der anderen Seite stehen die vielen sozialen und kulturellen Angebote und die gute Vernetzung der Vereine und Einrichtungen im Stadtteil, die – wie man es beim Stadtteilfest am 19.10. erleben konnte – sehr gut Hand in Hand an der Verbesserung der Situation im Stadtteil arbeiten. Wobei ihnen die überdurchschnittlich große Zahl von rührigen Ehrenamtlichen in allen Bereichen dabei sehr hilfreich zur Seite stehen.
Von den anwesenden Vertretern des Polizeiabschnittes 23 wurde auch gerne bestätigt, dass – auch wenn für manche das gefühlte Sicherheitsempfingen etwas anderes erscheinen lässt – in der Großsiedlung eine tatsächlch geringe Kriminalitätsrate zu verzeichnen ist. Durchaus ein Erfolg für die vielen Bemühungen von Polizei und Streetworkern, von Projekten der Gewaltprävention und Beteiligung an Schulen, Freizeitstätten und direkt im Wohnumfeld.

Und doch wird in der nächsten periode des Quartiersrates mit im Fokus stehen, die begonnene Zusammenarbeit von Polizei, QM und Wohnungsgesellschaften zur Identifikation und Beseitigung von sog. Angsträumen im Stadtteil intensiv anzugehen.

Cornelia Dittmar erläutert die Situation im Gebiet, die Aufgaben und Konditionen des Verfahrens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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