Fünf Jahre Familie im Zentrum FiZ

FiZ jetzt unterm Rettungsschirm?!

"Rettungsschirm und Mäuse" fürs FiZ.

Letzten Mittwoch rund um den gelben Container  auf dem Gelände der Christian-Morgenstern-Grundschule (CMG): Hunderte Gäste sind gekommen um zu gratulieren und Geburtstag zu feiern! Es gab auch Geschenke – ein besonderes  von Gabriela Kwiatkowski (m) von der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Umwelt für Dorothea Hellwing (l) vom Johannesstift, Barbara Ruff (Projektkoordinatorin FiZ) und Michael Ozdoba (Leiter CMG).

Angesichts dessen, dass zumindest für das kommende Jahr das Fortbestehen Dank einer Finanzierung aus dem Bezirkshaushalt gesichert ist, gab es für die zahlreichen kleinen und großen Besucher/innen fast jeder Herkunft an diesem Tag nur Grund um fröhlich zu feiern:
Fünf Jahre „Familie im Zentrum“ FiZ – das sind fünf Jahre ehrenamtliches Engagement bei vielfältiger Beratung und konkreter Unterstützung für so manche Herausforderung in Erziehung, Bildung und Familienalltag. Vor allem aber auch viel Spaß und Unterhaltung bei nachbarschaftlichen Treffs, bei gemeinschaftlichen Spielen und Aktivitäten.

Gestartet – zusammen mit den FiZen im Falkenhagener Feld –  angeschoben und finanziert im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm Soziale Stadt, unter der Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat sich das FiZ als Modellprojekt bewährt. Das FiZ sollte deshalb in die Regelfinanzierung des Senats für Familienzentren aufgenommen werden. Doch dort hat man beschlossen eher auf neu aufzubauende Zentren in Spandau zu setzen. Im Bezirk aber ist bekannt, wie unverzichtbar, gerade mit den Kooperationspartnern CMG und Kita Wunderblume, das FiZ  im Laufe der Zeit geworden ist, als „Dreh- und Angelpunkt“ für viele Ehrenamtliche,  für Angebote von Lesepaten und Nachhilfe, für Krabbelgruppe, Mal-  und Bastelkreise, für Eltern-Kind-Aktionen, für Kochen Backen und Begegnung… .

Die Erinnerungen von Barbara Ruff, der FiZ-Projektkoordinatorin, an die anfänglichen Aufbauzeiten mit mühseliger Überzeugungsarbeit und großer Freude über jeden kleinen Kontakt zu Bewohner/innen lassen einen doch verwundert die Augen reiben angesichts der vielen vergnügten Gäste, Helfer/innen und Akteure die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Viele – neben den Aktiven vom FiZ – waren beteiligt am Erfolg des Jubiläums: von den Festansprachen mit dem richtigen Ton und angemessener Länge von Andy Lorch vom Träger Johannesstift und Michael Ozdoba von der Christian-Morgenstern-Schule , über die Musik- und Tanzeinlagen von Schule, Kita Wunderblume, STEIG und KiK, den Machmit-Angeboten von Globale oder Gemeinwesenverein bis zum Kuchenverkauf vom Freizeitbereich der Schulstation oder der Ausstellung mit Bildern des Malkurses von Helen Ghorbai sowie den, wie immer, leckeren Grillereien der Familie Er. Ebenso mit dabei die Polizei, die so manchen Kindertraum  ein mal in einem richtigen Polizeiauto zu sitzen erfüllte.

Aber nichts hat das Gemeinsame, die feste Verankerung im Gefüge des Stadtteils so deutlich gemacht, wie der große  „Trommelcircle“ von der Trommel AG des STEIG unter Alex Blau und der Morgenstern-Trommelgruppe von Mohamed Askari. Laute und leise Töne, sanfte und heftige Trommelwirbel, ein wohlabgestimmtes Auf und Ab unter aktiver Einbeziehung des Publikums an das vorab verschiedene Rhythmusinstrumente verteilt wurden.

Ein Stadtteil haut gemeinsam auf die Pauken – gut so!

Ob Jung ob Alt - alle machten begeistert mit beim großen "FiZ-Trommelwirbel"

 

 

 

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