Den Ehrenamtlichen zu Ehren VI

Ein weites Betätigungsfeld und neue Herausforderungen

Viel Spaß im "Café Express" haben auch die ehrenamtlichen Helfer
Viel Spaß im "Café Express" haben auch die ehrenamtlichen Helfer

Gut 60 fleißige Ehrenamtliche machen durch ihre Hilfe schon viele, viele Gruppen, Aktivitäten und Angebote des Förderervereins erst möglich. Und doch ist zu befürchten, dass künftig manche Aktionen evtl. ausbleiben müssen. Denn das bevorstehende Ende der dienstpflichtigen „Zivis“ stellt eine neue Herausforderung dar und es ist zu hoffen, dass gerade für die Fahrdienste zum Abholen und Nachhausebringen oder für Ausflüge eine ehrenamtliche Lösung, vielleicht sogar nicht nur im Verein sondern im Stadtteil, gefunden wird.
Es sind Woche für Woche gut 30 Senioren-, Freizeit- und Selbsthilfegruppen von Angstgruppen über Gedächtnistraining bis Skatrunden die der Fördererverein anbietet und die ehrenamtlich betreut werden. (Das aktuelle Gruppenangebot des Foev)
Das neueste Projekt im Kiez: „Meditation“ – für Menschen (fast) aller Altersklassen, mittwochs, 17:30 – 18:30 Uhr in den Räumen der Kirchengemeinde direkt über den Clubräumen des Förderervereins. Angeleitet wird der Kurs von zwei Ehrenamtlichen, die mit hoher Kompetenz seit November dies ohne jegliche Aufwandsentschädigung leisten.

Einen ganz besonderen Schwerpunkt bildet der  „Care Express Spandau“, ein gefördertes Projekt das vor allem die pflegenden Angehörigen entlasten soll. Eine dieser Entlastungen stellt das „Café Express“ dar, dort werden  Menschen mit dementiellen Beeinträchtigungen immer donnerstags von einem Ehrenamtteam für fast vier Stunden beschäftigt und  betreut. Dazu kommen noch viele kleine „private“ Einzelhilfen von Ehreamtlern in allgemeiner Betreuung und Beschäftigung im häuslichen Bereich.

Die eingangs erwähnten neuen Herausforderungen aufgrund des Verlustes von Zivildienstleistenden, was gerade bei den Fahrdiensten Lücken entstehen lässt, bedeutet, dass manche Teilnehmer/innen zu manchen Angeboten, z.B. den Angstgruppen, nicht mehr kommen können, da nicht behindert genug für die Sonderfahrdienste aber zu behindert für den Mobilitätsdienst (i.d.R. Begleitung mit Rollstuhl). Da dies evtl. auch andere Einrichtungen und Angebote im Stadtteil betrifft könnte hier vielleicht der Aufbau eines ehrenamtlichen Fahrer/innen-Pools eines „Staaken-Shuttles“ Abhilfe schaffen. Vielleicht neben der die Vereine übergreifenden Ehrung der Freiwilligen beim Ehrenamtsempfang am 14. Februar auch ein Thema für alle Institutionen im Stadtteil.

Kontakt Ehrenamt beim Fördererverein:
Daniela Enners Tel. 375 898 – 14
E-Mail: info@foev-hn.de
www.foerdererverein.de

Ohne Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer wären solche Kremserfahrten nicht machbar
Ohne Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer wären solche Kremserfahrten nicht machbar

  1. Hallo Nachbarn, es hat mich sehr gefreut, dass dieses Thema von Euch aufgegriffen worden ist. Vielen Dank dafür und für die ausführliche Darstellung <3 – Also: auf ein Staaken-Shuttle ?!

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