Veranstaltungen[-]

     

    2 x Disco

    Familiendisco mit Kids bis 6 J.
    Spiele & Tanz f. Eltern & Kinder
    Freitag 23. November 16-18 Uhr
    2 EUR für die ganze Familie
    Kulturzentrum Staaken

    Coole Musik der Inklusiven Disco
    präsentiert von der Lebenshilfe
    Freitag 23. November 18.30 Uhr
    1 EUR pro Nase
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstraße 41
    Bus M37, X+M49, 131

    Star Wars Workshop

    mit dem Illustrator Ingo Römling
    Mittwoch 21. November 16.30 Uhr
    Teilnahme nach Anmeldung frei
    Stadtteilbibliothek Heerstraße
    Obstallee 22 F
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    Märchen analog & digital

    Berliner Märchentage:
    Die Prinzessin Sfortunata
    mi Maria Marinelli – Kids 6-10 
    Dienstag 20. November 9 Uhr
    Anmeldung erbeten
    Stadtteilbibliothek Obstallee 22F
    Mehr Info & Kontakt

    knapp verpasst: Weiterlesen →

    Gruppen & Kurse im KuS

    • Neue Reihe „Zeitlos“
    mehr Info 
    • Malen & Gestalten
    montags 17-19 Uhr
    • Salsa Rhythmen & Tanz
    mittwochs 10-12 Uhr
    Mehr Info 
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    freitags 13-15 Uhr

    und auch weiterhin:
     Gemeinsam SINGEN 
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    • Malen & Gestalten 
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    • TrampolinFitness
    dienstags 10-11 Uhr
    PC-Kurs
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    • Computercafé
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    donnerstags 13 Uhr
    Kulturzentrum Staaken KuS
    Sandstraße 41

    Die 50+ Kurse und Treffs

    Der Kursplan des Projekts Community 50+ im Kulturzentrum Staaken:
    • Chor Di & Fr jeweils 16-18 
    • Fitness Di 12-14 | Fr 10-12
    • Mode + Stricken Mi 16-17.30 
    jeweils im Wochenwechsel
    • Yoga montags 10-12
    • Tanztee 1 x mtl. samstags
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    Kinder- und Familiensport

    FamilienTreff Staaken lädt ein:
    donnerstags Sport & Spiel 
    im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8

    Spiel & Sport f. Kinder:
    • 13–16 Uhr für alle ab 3 Jahren

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    • 16 bis 17 Uhr von den ersten Schritten bis 3 Jahre
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Wie Staaken zu zwei Hahnebergen kam

Veröffentlicht am 23. 02. 2009

Zwei ungleiche Brüder

Wie zwei ungleiche Brüder hören die beiden Erhebungen südlich der Heerstraße am westlichen Ende unseres Stadtteils auf den gleichen Namen: Hahneberg. Zwischen beiden verlief jahrzehntelang die Grenze, die nicht nur Berlin sondern auch den Stadtteil Staaken in zwei Teile trennte.

Der natürliche Hügel und mit 67 Metern kleinere Bruder hat sich einen Namen gemacht durch die Festungsanlage Fort Hahneberg, die in den 1880er Jahren in den Berg gebaut wurde. Militärisch hat das Fort nie eine Rolle gespielt und die einzigen Kriegsszenen in seiner Geschichte gab es im Herbst 2008 als dort Szenen von Tarantinos Weltkriegsdrama Inglorius Bastards mit Brad Pitt gedreht wurde.

Als die britische Besatzungsmacht 1946 in Gatow ihren Flugplatz plante brauchte sie dazu ein zur sowjetischen Zone gehörendes Gebiet Alt-Glienickes und bot deshalb das westlich des bis dahin zu Spandau gehörenden Hahnebergs und der Bergstraße gelegene Teil Staakens zum Tausch an. So kam es, dass bis zum Fall der Mauer Weststaaken zum Osten und Oststaaken zum Westen gehörte. Seit 1961 war der alte Hahneberg Sperrgebiet und nur für die Grenztruppen der DDR zugänglich. Seit dem Fall der Mauer kümmert sich die Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V. um den Erhalt der imponierenden in den Berg gebauten Festung und führt in den Sommermonaten Besichtigungen durch. Von November bis März gehören die Gewölbe des Forts den Fledermäusen, die dort zu hunderttausenden ihr Winterquartier beziehen.

Der junge, große Bruder Hahneberg ist entgegen der landläufigen Meinung kein Trümmerberg, sondern er hat sehr viel mit der Errichtung unseres Stadtteils, der Großsiedlung an der Heerstraße zu tun. Eine Kiesgrube direkt am Grenzstreifen gelegen, die als Quelle für dringend benötigtes Baumaterial ausgedient hatte wurde mit Bauschutt und Bodenaushub nicht zuletzt von der Wissell-Siedlung und den Hochhäusern rund um die Obstallee bis zu seiner heutigen Höhe von 87 Metern aufgeschüttet und zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet, das 1977 fertiggestellt wurde.
Spazierwege, Liegewiesen, im Winter Rodelbahn, im Sommer Crossgolf-Anlage bietet der neue Hahneberg und seit 1982 steht dort auch das Teleskop der Bruno-H.-Bürgel Sternwarte.

Der Blick vom Hahneberg

Der Blick vom Hahneberg

Drachensteigen auf dem Hahneberg

Drachensteigen auf dem Hahneberg

8 Gedanken zu „Wie Staaken zu zwei Hahnebergen kam

  1. Hallo!

    Eine kurze Antwort auf die Frage nach dem Namen Staakens.

    Staaken wurde erstmals am 26. März 1273 urkundlich als Dorf Stakene erwähnt. Der Name kommt aus dem Mittelniederdeutschen To den staken und bedeutet „Ort, wo Knüppel, dicke Stöcke, Pfähle sind.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Staaken

    Beste Grüße,

    Ralf Salecker

  2. Peter Oltersdorf sagt:

    Liebe Leute,kann mir bitte Jemand sagen wie Staaken zu seinem Namen
    kam.Ich sage Dank dafür!

    Peter Oltersdorf

  3. Mirko sagt:

    Habe als kleiner Junge oft zugeschaut, wie die Müllkippe (so nannten wir den Hahneberg) immer weiter in die Höhe wuchs. Sind 1973 in die Groß-Siedlung gezogen, daher habe ich alles mitbekommen. Dort wurde mehrheitlich Müll abgeladen, die Probleme kamen später, als Gase aus dem Berg aufstiegen. Das Bezirksamt überlegte zeitweise, ob man das Betreten des Müllberges nicht untersagen sollte. Das war dann in den 80ern Jahren.

  4. Thomas sagt:

    welch ein Lob, wenn sogar Schiller den Artikel gut findet – Spaß beiseite, wenn Sie an der Geschichte interessiert sind, kommen Sie doch einfach mal an einem Freitag zwischen 12 und 16 Uhr im Büro des Stadtteilmanagements vorbei, da können Sie mit der Red. sprechen, denn wir haben noch ne Menge vor bzgl. Geschichte.
    beste Grüße
    thomas streicher

  5. Thomas sagt:

    hallo supersportler,
    fleißige kommentarschreiber sollen auch gleich antwort kriegen: ja, der neue hahneberg wurde aufgefüllt mit schutt- (auch müll) und bodenaushub, jedoch ist der hahneberg nicht, wie viele glauben, und darauf kam es an, ein trümmerberg. wenn Sie am Geschichtsthema interessiert sind, und vielleicht sogar auch die eine oder andere Geschichte zu erzählen oder Bilddokument zu zeigen haben, nehmen Sie doch einfach mal Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf Sie

    beste Grüße
    thomas streicher

  6. seniorensportler sagt:

    der Berg besteht auch zum Teil aus Müll. Erst später wurde die Müllverbrennungsanlage gebaut. Ich hatte selbst auf der Müllkippe gespielt.

  7. schiller sagt:

    ich habe den artikel mit freude gelesen, da ich mich für die geschichte spandau interessiere, danke.

  8. mathew sagt:

    Unglaublich, dass der große Hahneberg nicht aus Trümmern, sondern aus Bodenaushub und Bauschutt aus der Rudolf-Wissel-Siedlung bestehen soll. Ist das wirklich wahr?

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