<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>staaken.info &#187; Geschichten</title> <atom:link href="http://www.staaken.info/category/geschichten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.staaken.info</link> <description>Portal für die Großsiedlung Heerstraße in Berlin-Spandau</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 10:44:46 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator> <xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /> <item><title>Neues von Früher!</title><link>http://www.staaken.info/2010/12/neues-von-fruher/</link> <comments>http://www.staaken.info/2010/12/neues-von-fruher/#comments</comments> <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 08:22:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <category><![CDATA[Geschichten]]></category> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[Nachrichten]]></category> <category><![CDATA[Treffpunkt]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=7410</guid> <description><![CDATA[&#8220;Geschichtstreff&#8221; am Mi 19. Januar 2011 zeigt neue Bilder aus der Zeit vor dem Bau und der ersten Jahre der Großsiedlung Weiteres Thema ist die Vorbereitung von &#8220;100 Jahre Heerstraße&#8221; Die Stadtteilzeitung TREFFPUNKT und staaken.info machen nach ihren erfolgreichen zwei Ausstellungen im Herbst mit Impressionen von gestern und heute des Stadtteils und mit der Geschichte [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7412" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Zin_Obstalle1967_web.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7410" title="Zin_Obstalle1967_web"><img class="size-medium wp-image-7412" title="Zin_Obstalle1967_web" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Zin_Obstalle1967_web-300x198.jpg" alt="Die Obstallee 1967 " width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Obstallee 1967 (Foto Wolfgang Zindler)</p></div><p><strong>&#8220;Geschichtstreff&#8221; am Mi 19. Januar 2011</strong> zeigt neue Bilder aus der Zeit vor dem Bau und der ersten Jahre der Großsiedlung<br /> Weiteres Thema ist die Vorbereitung von <strong>&#8220;100 Jahre Heerstraße&#8221;</strong></p><p><span id="more-7410"></span></p><p>Die Stadtteilzeitung TREFFPUNKT und staaken.info machen nach ihren erfolgreichen zwei Ausstellungen im Herbst mit Impressionen von gestern und heute des Stadtteils und mit der Geschichte von Gut Amalienhof, Siedlung Amalienhof und Entstehung der Großsiedlung nun weiter auf der Spur der Geschichte des Quartiers.<br /> Mit den Ausstellungen ist es zu verdanken, dass wir u.a. auf die Bilder von Wolfgang Zindler gestoßen sind, der schon in den ersten Nachkriegsjahren sich rund um Seeburger Weg und Obstallee aufhielt und dieses Quartier dann fotografisch festhielt, als der Abriss bevorstand.<br /> Also: <strong>am Mi 19. Januar um 16 Uhr im GEMISCHTES &#8211; garantiert viele neue Bilder &#8211; nicht nur von Wolfgang Zindler &#8211; und neue Infos.<br /> </strong></p><div id="attachment_7414" class="wp-caption alignleft" style="width: 293px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Heer_inBau_Brücke.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7410" title="Heer_inBau_Brücke"><img class="size-full wp-image-7414" title="Heer_inBau_Brücke" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Heer_inBau_Brücke.jpg" alt="aufgeschüttet als Damm, die Heerstraße an der Stößenseebrücke noch im Bau" width="283" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">aufgeschüttet als Damm, die Heerstraße an der Stößenseebrücke noch im Bau (Abb. Architekturmuseum TU Berlin)</p></div><p>Und darüberhinaus wird an diesem Tag das für 2011 sicherlich bestimmende Thema der &#8220;Geschichtstreffs&#8221; zum ersten mal behandelt. 1911 wurde nach mehrjährigem Bau die (Döberitzer) Heerstraße fertig gestellt.</p><div id="attachment_7416" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/HeerUmbauKanalisation1967.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-7410" title="HeerUmbauKanalisation1967"><img class="size-medium wp-image-7416" title="HeerUmbauKanalisation1967" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/HeerUmbauKanalisation1967-300x179.jpg" alt="Heerstraße 1967: Ein Ortsteil bekommt Kanalisation und die Straße wird breiter und bekommt endlich Asphalt" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Heerstraße 1967: Ein Ortsteil bekommt Kanalisation und die Straße wird breiter und bekommt endlich Asphalt (Foto Borutta)</p></div><p>Als Namensgeberin für die Großsiedlung also Anlass genug um in diesem Zusammenhang auch 100 Jahre (und mehr) Deutsche Geschichte Revue passieren zu lassen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2010/12/neues-von-fruher/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>JG: Schwingungen, Spannung, Swing</title><link>http://www.staaken.info/2010/06/jg-schwingungen-spannung-swing/</link> <comments>http://www.staaken.info/2010/06/jg-schwingungen-spannung-swing/#comments</comments> <pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:52:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <category><![CDATA[Gemischtes]]></category> <category><![CDATA[Geschichten]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Nachrichten]]></category> <category><![CDATA[Porträts]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=5259</guid> <description><![CDATA[Am Sonntag kann man sie live hören und sehen: Die BigBand &#8220;JG &#8211; Jazz Generation&#8221; unter Leitung des Bandleaders Joachim Gottschalk, der seit fast 40 Jahren bei uns in der Rudolf-Wissell-Siedlung lebt. Davon dass die Musik von JG jung ist, jung hält und  sofort in die Beine geht,  sollten Sie sich am Sonntag selbst überzeugen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-11.JPG" class="thickbox no_icon" rel="gallery-5259" title="JG-1"><img class="alignleft size-medium wp-image-5299" title="JG-1" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-11-212x300.jpg" alt="JG-1" width="212" height="300" /></a>Am Sonntag kann man sie live hören und sehen: Die BigBand &#8220;JG &#8211; Jazz Generation&#8221; unter Leitung des Bandleaders Joachim Gottschalk, der seit fast 40 Jahren bei uns in der Rudolf-Wissell-Siedlung lebt.</p><p>Davon dass die Musik von JG jung ist, jung hält und  sofort in die Beine geht,  sollten Sie sich am Sonntag selbst überzeugen &#8211; hier gibt es nach Click auf &#8220;Weiterlesen&#8221; einen kleinen Einblick in das Musikerleben von Joachim Gottschalk .<span id="more-5259"></span></p><p>„JG“ ist nicht nur das Namenskürzel für Joachim Gottschalk  sondern steht für sein Leben als ein Vertreter der „Jazz Generation“ , die im Nachkriegsdeutschland das neue Lebensgefühl von Freiheit sich mit den lange als „entartete Musik“  verpönten federnden Rhythmen des Jazz und Swing angeeignet haben, die via AFN über den Atlantik herüberschwappten.</p><p>Bevor die Musik von Count Basey, Glenn Miller, Duke Ellington oder der Dorsey-Brüder das berufliche Leben von Joachim Gottschalk beeinflussen durfte, musste 1950 erstmal eine „seriöse“ Karriere als Elektriker bei Siemens mit anschließendem Ingenieurstudium an der Fachhochschule im Wedding begonnen werden. Doch genau in den Jahren kamen die entscheidenden Impulse für die später folgenden Engagements als Jazzer und Trompeter in Tanzorchestern.</p><p>Wie so manche aus der Swingjugend wollte ein Freund von JG eine Band aufmachen, kaufte sich eine Trompete, aber für das Trompete lernen hat dann die Begeisterung doch nicht gereicht. So kam JG für 35 DM zu der nur wenig gebrauchten Trompete des Kumpels und fing an „Musik zu machen“. Ein Siemensianer zu sein war dabei förderlich, denn es gab zu der Zeit einen sehr aktiven Betriebs-Kulturverein der sogar ein symphonisches Orchester „Schaltwerkorchester“ unterhielt und  vom Posaunenchor bis zur Siemens-Bigband reichten die parallel verlaufenden Lehrjahre als Musiker. Unterdessen wurde Joachim Gottschalk klar, dass ihn die Spannung und Schwingungen der Lippen beim Trompete spielen weit mehr begeistern können als elektromagnetische Schwingungen und  Stromspannung und er strebte erfolgreich die Aufnahme und weitere Ausbildung im Musikkonservatorium an.</p><p>Die Weichen waren gestellt für eine Profikarriere als Musiker die ihn quer durch ganz Europa führte. Noch vor dem Mauerbau spielte er mit Wittkowski in einem Tanzorchester, das oft bei RIAS zu hören war. Dem folgten Engagements in so namhaften Ensembles wie dem von Ott Kolmsee, mit dem er u.a. den als „Mister Wunnebar“ legendär gewordenen Schlagersänger und Entertainer Lou van Burg auf einer Tournee begleitete.</p><p>Mitte der 70iger Jahre war die Zeit der guten Geschäfte mit populärem Jazz, Swing und Tanzmusik in Bigbands vorbei, was zum einen am Musikgeschmack der Zeit aber auch an dem Sieg der technischen Playback-Begleitung lag in deren Folge sich kaum noch Veranstalter oder Sender die hohen Kosten eines vielköpfigen Live-Orchesters leisten wollten. Joachim Gottschalk ging wieder zurück in seinen Ingenieurberuf. Seine Swing-Leidenschaft führte ihn jedoch noch an vielen Wochenenden vom Pillnitzer Weg aus in den Schöneberger Prälaten, in dem seinerzeit auch der Berliner Presseball stattfand, wo er in Orchestern u.a. mit Wittkowski und Gerber  zum Tanz aufspielte. 1985 gründete er dann mit langjährigen Musikerfreunden seine eigene JG Jazz Generation Bigband. Mit dem Eintritt ins Rentenalter war dann auch genügend Zeit vorhanden um daneben noch im Berliner Zollorchester zu spielen.</p><p>Die Liebe zur Musik und die Leidenschaft für neue eigene Arrangements hat ihn nicht ruhen lassen, und er leitete bis Anfang diesen Jahres neben seiner JG-Band auch noch das Spandauer Seniorenorchester, das u.a. im vergangenen Jahr im Kulturzentrum GEMISCHTES oder des öfteren im Rathaus  bei öffentlichen Auftritten die Säle gefüllt hat. Das war eine besondere Herausforderung für den Bandleader und Arrangeur Joachim Gottschalk, denn im Seniorenorchester spielen ehemalige Profis und Amateure die aus ganz unterschiedlichen Musikrichtungen kommen und obendrein noch für Tanzorchester unübliche Instrumente in das Ensemble einbringen, für die er erstmal noch die Arrangements und Partituren erstellen muss.</p><p>Davon, dass ihn das Musikerleben jung hält und großen Spaß bereitet kann und sollte sich jeder am Sonntag, den 20 Juni um 17.30 Uhr beim Auftritt der JG Jazz Generation Big Band selbst überzeugen.</p><div id="attachment_5263" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-3.JPG" class="thickbox no_icon" rel="gallery-5259" title="JG-3"><img class="size-medium wp-image-5263" title="JG-3" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-3-212x300.jpg" alt="Joachim Gottschalk leitet auch schon seit Jahren das Spandauer Seniorenorchester" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Joachim Gottschalk leitet auch schon seit Jahren das Spandauer Seniorenorchester</p></div><div id="attachment_5265" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-41.JPG" class="thickbox no_icon" rel="gallery-5259" title="JG-4"><img class="size-medium wp-image-5265" title="JG-4" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/JG-41-212x300.jpg" alt="Die BigBand JG spielte auf für den damaligen Bürgermeister Salomon auf der Zitadelle" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die BigBand JG spielte auf für den damaligen Bürgermeister Salomon auf der Zitadelle</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2010/06/jg-schwingungen-spannung-swing/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Heute vor 59 Jahren &#8211; Teilung in West- und Ost-Staaken</title><link>http://www.staaken.info/2010/02/heute-vor-59-jahren-teilung-in-west-und-ost-staaken/</link> <comments>http://www.staaken.info/2010/02/heute-vor-59-jahren-teilung-in-west-und-ost-staaken/#comments</comments> <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:27:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <category><![CDATA[Geschichten]]></category> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[Treffpunkt]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=3947</guid> <description><![CDATA[Am 01. Februar 1951 besetzt die DDR-Volkspolizei West-Staaken, das zwar aufgrund eines Gebietstausches zwischen den Briten und den Sowjets schon seit August 45 zum sowjetischen Sektor gehört, aber noch bis dato im Spandauer Rathaus verwaltet wurde. So nahmen noch keine drei Monate davor, am 3.12.50 die West-Staakener an der Wahl zum Abgeordnetenhaus für West-Berlin teil. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3949" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/64_SWE-0019.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-3947" title="64_SWE 0019"><img class="size-medium wp-image-3949" title="64_SWE 0019" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/64_SWE-0019-300x192.jpg" alt="Der Grenzkontrollpunkt auf der Heerstraße. Aufnahme nach 1951 oder davor? Auch diese Frage wird am 10.2. ab 15 Uhr beim Geschichtstreff im Gemischtes besprochen " width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Der Grenzkontrollpunkt auf der Heerstraße. Aufnahme nach 1951 oder davor? Auch diese Frage wird am 10.2. ab 15 Uhr beim Geschichtstreff im Gemischtes besprochen</p></div><p>Am 01. Februar 1951 besetzt die DDR-Volkspolizei West-Staaken, das zwar aufgrund eines Gebietstausches zwischen den Briten und den Sowjets schon seit August 45 zum sowjetischen Sektor gehört, aber noch bis dato im Spandauer Rathaus verwaltet wurde. So nahmen noch keine drei Monate davor, am 3.12.50 die West-Staakener an der Wahl zum Abgeordnetenhaus für West-Berlin teil.<br /> Wer erinnert sich daran? Wer hat noch Fotos oder kennt Geschichten?<br /> Die Stadtteilzeitung &#8220;Treffpunkt&#8221; und &#8220;staaken.info&#8221; laden ein  am <strong>Mittwoch 10. Februar 2010 um 15 Uhr </strong>zu einem <strong>Geschichtstreff</strong> im Kulturzentrum Gemischtes.<br /> Foto Horst Becker</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2010/02/heute-vor-59-jahren-teilung-in-west-und-ost-staaken/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Die Legende vom Weihnachtsstern</title><link>http://www.staaken.info/2009/12/die-legende-vom-weihnachtsstern/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/12/die-legende-vom-weihnachtsstern/#comments</comments> <pubDate>Sun, 20 Dec 2009 15:29:48 +0000</pubDate> <dc:creator>mathew</dc:creator> <category><![CDATA[Nachbarn erzählen]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=3680</guid> <description><![CDATA[Tanzende Schneeflöckchen geben dem Armutsviertel einen Hauch Romantik. Schneekristalle  glitzern in der Dunkelheit. Einsamkeit kriecht durch die spärlich beleuchtete Straße. Sophie kneift die Augen zusammen. Ihr Atem gefriert. Ein kleines Mädchen. Allein. Wieder einmal hatte sie sich unbemerkt aus der Wohnung geschlichen. Sophies Schwester sagt immer, dass Weihnachten nur ein Märchen sei, doch Sophie glaubt [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Tanzende Schneeflöckchen geben dem Armutsviertel einen Hauch Romantik. Schneekristalle  glitzern in der Dunkelheit. Einsamkeit kriecht durch die spärlich beleuchtete Straße. Sophie kneift die Augen zusammen. Ihr Atem gefriert. Ein kleines Mädchen. Allein. Wieder einmal hatte sie sich unbemerkt aus der Wohnung geschlichen.<span id="more-3680"></span><br /> Sophies Schwester sagt immer, dass Weihnachten nur ein Märchen sei, doch Sophie glaubt an den Weihnachtsmann. Eines Tages, so hofft sie, wird sie Santa Claus begegnen. Ihren Gedanken nachhängend, verlässt sie unbemerkt ihre vertraute Route und biegt in eine Nebenstraße ab. Sie geht immer weiter. Langsam wirkt alles befremdlich. Sie läuft nach links, nach ihrem Gefühl müsste sie gleich zur großen Straße kommen, doch geradeaus geht es nicht weiter. Ein riesiger Zaun versperrt den Weg. Links oder rechts oder zurück? Als sie hinter sich drei Männer bemerkt, biegt sie kurzerhand links ab. Die Gasse wird immer schmaler. Ein hässliches Graffiti, ein Totenkopf, inmitten einer bröckelnden Hausfassade, bohrt sich direkt in Sophies Augen. Schnell wendet sie sich ab. Schatten tanzen in der Nacht. Ihre Schritte werden schneller. Es ist unheimlich hier. Immer wieder dreht sie sich um. Die Männer laufen mit Abstand hinter ihr her. Die Gasse endet. Sie kommt zu einem Haus. Es ist ein Gottes-Haus. Sie öffnet die schwere Eisentür. Das Mädchen betritt die Kirche. Hier fühlt sie sich sicher. Kerzen übersäen den Altar. Die Halle ist menschenleer. Sophie setzt sich in die zweite Reihe, starrt in die flackernden Lichter. Wie lange soll sie jetzt hier sitzen?</p><h3>Wie kommt sie nach Hause?</h3><p>Es knackt hinter ihr. Blitzartig reißt sie den Kopf nach hinten. Ein greisenhafter Mann zieht schwerfällig die Beine abwechselnd über den Fußboden. Sophie rutscht tiefer in die Bank hinein, mummelt sich in ihre viel zu große Jacke. Es wird still. Der alte Mann hat sich schräg hinter sie gesetzt. In ihren Gedanken rennt Sophie schon aus der Kirche.<br /> „Hallo“, sagt der alte Mann. Zögerlich, die Hände tief in der Jacke vergraben, dreht sie sich um. Das Gesicht des Mannes wirktfreundlich, sein Haar ist mit Schnee bedeckt.<br /> „Wo sind Deine Eltern?“, fragt er mit tiefer Stimme.<br /> „Meine Mama ist zu Hause.“ „Was machst Du so spät allein hier?“<br /> „Ich hab mich verlaufen“, flüstert Sophie und dreht sich wieder nach vorn.<br /> Es ist für einen Moment lang still. Der Mann räuspert sich. „Was macht ein so junges Ding um diese Uhrzeit überhaupt noch auf der Straße?“<br /> Sophie holt tief Luft. Sie richtet sich auf und dreht sich nach hinten. „Ich hab mich rausgeschlichen.<br /> Ich bin auf der Suche nach Santa Claus!“<br /> „Santa Claus?“</p><p>„Ja! Er ist der Einzige, der meiner Schwester helfen kann!“ Der alte Mann beugt seinen Kopf nach vorne. „Was ist mit Deiner Schwester?“ „Marie … Sie ist schwer krank! Die Ärzte können ihr nicht helfen.“ Die Augen des kleinen<br /> Mädchens werden glasig. Der Mann tätschelt Sophies Kopf, lehnt sich nach hinten.</p><p>„Ich erzähl Dir jetzt etwas. Hör gut zu! Es ist die Legende vom Weihnachtsstern: Früher warteten die Menschen auf die Nacht zwischen Heiligabend und Weihnachten. Es war die Nacht des Weihnachtssterns. Der Stern leuchtete ganz hell am Himmel, er glühte förmlich. Genau in dieser Nacht wünschte man sich etwas. Etwas für einen Menschen, der einem nahe steht. Und man erzählte sich, dass bei jenen Menschen, deren Herz rein war, der Wunsch in Erfüllung ging.“ Sophies Augen werden groß. Sie hängt an den Lippen des knöchernen Greises.<br /> „Morgen ist Heiligabend!“, bringt sie laut hervor. Er lächelt und nickt. „Komm! Ich werde Dich nach Hause bringen! Deine Mutter ist sicher krank vor Sorge!“<br /> „Ja. Wenn sie bemerkt hat, dass ich nicht im Bett bin, dann schon.“<br /> Gemeinsam verlassen sie die Kirche. Vor der Tür steht ein Taxi. Sophie gibt dem Fahrer ihre Adresse. Es dauert nur wenige Minuten, bis sie den Wohnblock erreichen. Der Greis schlürft langsam neben Sophie die Treppen hoch.<br /> „Versprich mir, dass Du nie wieder nachts alleine durch die Straßen läufst!“, sind seine letzten Worte. Er zwinkert dem Mädchen zu, dreht sich um und geht.<br /> Die Wohnungstür öffnet. „Wo warst Du?“, fragt ihre Mutter unter Tränen. „Oh Gott, ich bin so froh, dass Du wieder da bist!“ Sie geht in die Hocke, nimmt Sophie in die Arme und drückt sie ganz fest an sich.<br /> „Tut mir leid, Mama!“ Ein lautes Husten ertönt aus dem Kinderzimmer. Die Mutter bringt Sophie ins Bett und schaut nach Marie.<br /> Als der nächste Morgen anbricht, steht Sophie auf und setzt sich auf das Bett ihrer Schwester. Sie stupst sie an. Marie dreht sich um. Sie ist blass. Sophie erzählt ihrer Schwester die Geschichte vom Weihnachtsstern.<br /> Marie lächelt: „Deine Phantasie ist unglaublich! Ich würde gern noch etwas schlafen. Sei nicht böse!“ Sophie verlässt das Zimmer. Warum glaubt Marie ihr bloß nicht? Aber sie wird schon sehen!<br /> Ungeduldig wartet sie auf den Abend. Ein geschmückter Tannenzweig liegt auf dem Wohnzimmertisch. Einen Weihnachtsbaum können sie sich nicht leisten. Die Mutter hat Plätzchen gebacken. Es duftet nach Zimt. Für einen Augenblick vergessen die Mädchen ihre Sorgen. Es ist spät, als die Kinder ins Bett gehen. Als Marie eingeschlafen ist, geht Sophie zum Fenster. Sie drückt ihren Bären ganz fest an ihren Oberkörper und schaut zum Himmel. Ganz oben sieht sie den Weihnachtsstern. Er leuchtet so hell, als wollte er die Nacht zum Tag machen. Ihre Augen glänzen,<br /> spiegeln den Stern in ihren Pupillen. Sie schließt sie und flüstert ihren Wunsch zum Himmel. Als<br /> sie die Augen öffnet, beginnt der Stern zu funkeln. Einen Moment beobachtet sie das Schauspiel. Als der Stern schwächer strahlt, legt sie sich zurück ins Bett. Sie schläft ein.</p><h3>Der nächste Tag</h3><p>Früh am Morgen erwacht Sophie aus ihrem Schlaf. Sofort läuft sie zu ihrer Schwester ans Bett und weckt sie ungestüm: „Schwesterherz. Wie geht es Dir heute?“ Immer wieder rüttelt sie an ihrer Schulter. Doch Marie wirkt benommen. Ihre Haut ist blass, und sie hustet kränklich. Sophie starrt aus dem Fenster. Der alte Mann hatte sie belogen! Oder sie hatte kein reines Herz! Wie konnte sie nur glauben, es würde ihrer Schwester besser gehen?<br /> Es klingelt. Die Mutter öffnet die Tür. Ein gut gekleideter Herr mit Koffer steht da. Er nimmt seinen Hut ab.<br /> „Guten Morgen! Wo ist denn das Sorgenkind?“, fragt er freundlich. Sophie kommt dazu. Sie mustert den Mann.<br /> „Welches Sorgenkind? Wovon reden Sie?“, fragt die Mutter. „Ich bin gekommen, um einem kranken Kind zu helfen!“<br /> „Marie? Aber … Ich habe kein Geld &#8230;“ „Das brauchen Sie auch nicht!“ Der Arzt betritt die Wohnung. Verwirrt zeigt die Mutter dem Arzt das Zimmer der Kinder. Er setzt sich auf die Bettkante von Marie und öffnet seinen Koffer.<br /> „Ich werde so lange kommen, bis es Dir wieder gut geht! Das habe ich jemandem versprochen.“ „Wem haben sie das versprochen?“, fragt Sophie.<br /> „Dem Weihnachtsstern!“ Er lächelt und zwinkert ihr zu.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/12/die-legende-vom-weihnachtsstern/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Mit Mieter-Kohle auf Senats-Kohle errichtet</title><link>http://www.staaken.info/2009/10/mit-mieter-kohle-auf-senats-kohle-errichtet/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/10/mit-mieter-kohle-auf-senats-kohle-errichtet/#comments</comments> <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:42:39 +0000</pubDate> <dc:creator>wolfgang</dc:creator> <category><![CDATA[Geschichten]]></category> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[karussel]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=2778</guid> <description><![CDATA[Ein bescheidener, fast versteckter Findling an der Ecke Heerstraße/Magistratsweg erinnert daran, dass am 27. Oktober 1969, .im Jahr des 100. Geburtstages des 1962 verstorbenen Sozialpolitikers, der Teil der Siedlung nördlich der Heerstraße und westlich des Magistratswegs, nach Rudolf Wissell benannt wurde. So kam es, dass eine zeitlang der Name Rudolf-Wissell-Siedlung von manchen für den gesamten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein bescheidener, fast versteckter Findling an der Ecke Heerstraße/Magistratsweg erinnert daran, dass am 27. Oktober 1969, .im Jahr des 100. Geburtstages des 1962 verstorbenen Sozialpolitikers, der Teil der Siedlung nördlich der Heerstraße und westlich des Magistratswegs, nach <a title="Rudolf Wissel" href="http://www.staaken.info/2009/02/wer-war-eigentlich-rudolf-wissell/">Rudolf Wissell</a> benannt wurde. So kam es, dass eine zeitlang der Name Rudolf-Wissell-Siedlung von manchen für den gesamten Großsiedlungsraum südlich und nördlich der Heerstraße verwandt wurde. Wohl weil es ansonsten keine &#8220;öffentliche&#8221; Namensverleihung gab. Ob Heerstraße-Nord oder Obstalleesiedlung, keiner dieser durchaus gebräuchlichen Begriffe ist je offiziell verliehen worden, noch umfassen sie das gesamte Gebiet der &#8220;Großsiedlung Heerstraße Staaken&#8221;.<span id="more-2778"></span></p><p>Nach dem Mauerbau war der Westteil Berlins vom Ostteil und dem Umland und somit vom Zustrom an Arbeitskräften abgeschnitten. Für die in großer Zahl in Westdeutschland angeworbenen jungen Arbeitnehmer sowie für die „Gastarbeiter“ und ihre Familien benötigte man dringend Wohnraum. Dazu kam die untragbare Wohnsituation vor allem in den Hinterhöfen der alten Arbeiterviertel die Ersatzwohnungen für eine Entkernung und Sanierung erforderte. Daher wurden in Stadtrandlagen neue Großsiedlungen, wie Gropiusstadt, Märkisches Viertel und in unserem Bezirk die Louise-Schröder-Siedlung, das Falkenhagener Feld und links und rechts der Staakener Heerstraße geplant. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in dieser Zeit führte dazu, dass gerade diejenigen, die weder aus Sanierungsgebieten noch wegen Zuzug Wohnraum zugewiesen bekamen, sich bei den Wohnungsbaugesellschaften mit einem sogenannten Mieterdarlehen zur Finanzierung, in der Regel in Höhe von 5 bis 8.000 DM, einkaufen mussten.</p><div id="attachment_2780" class="wp-caption alignleft" style="width: 456px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/panorama-staaken-grau-Kopie.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken"><img class="size-large wp-image-2780" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/panorama-staaken-grau-Kopie-1024x280.jpg" alt="Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken" width="446" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Hahneberg über die Großsiedlung Heerstraße Staaken (Foto Wolfgang Schröter)</p></div><p>Unsere heutige Großsiedlung in Staaken wurde in vier zeitlich und räumlich voneinander getrennten Abschnitten von mehreren Bauherren auf sog. Baulandreserven von landwirtschaftlichen Flächen und Gartenland errichtet. Begonnen hat es Anfang der sechziger südlich der Heerstraße zwischen Sandstraße und Gruberzeile, rund um den Meydenbauerweg überwiegend errichtet von der Hilfswerksiedlung, der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der evangelischen Kirche, sowie mit dem Einkaufszentrum und dem 12-geschossigen Laubenganghaus der GSW Sand-/Heerstraße.</p><div id="attachment_2781" class="wp-caption alignleft" style="width: 427px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell-Siedlung_40_PK_web.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser."><img class="size-full wp-image-2781" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell-Siedlung_40_PK_web.jpg" alt="Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser." width="417" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Postkarte von 1965 zeigt die Bebauung südlich der Heerstraße: Mitte links das Laubenganghochhaus mit den Maisonettewohnungen von Norman Braun. Im Vordergrund sieht man noch die letzten Behelfsunterkünfte, die sog. Nissenhäuser.</p></div><p>Dem folgte ab 1967 auf der Nordseite der Heerstraße und westlich des Magistratsweges die Wissell-Siedlung der BeWoGe, mit den Erschließungsstraßen Pillnitzer- und Loschwitzer Weg, mit kleinem Einkaufszentrum und Gemeindezentrum sowie Kita innerhalb des Erschließungsringes. Begonnen wurde dort mit den beiden parallelen aufsteigenden Gebäuderiegel entlang Heerstraße und Loschwitzer Weg. Dort zogen schon die ersten Mieter ein als das verbindende Tor-Hochhaus und das Einkaufszentrum errichtet wurde. Im nächsten Schritt entstand dann die Bebauung zwischen Pillnitzer Weg und Cosmarweg.</p><div id="attachment_2783" class="wp-caption alignleft" style="width: 435px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell_40_web.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung"><img class="size-full wp-image-2783" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell_40_web.jpg" alt="Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung" width="425" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über noch unbebaute Felder auf die Wissell-Siedlung (Foto Horst Becker)</p></div><p>Fast gleichzeitig entwickelte die GSW auf der Nordseite entlang der Sandstraße und dem Blasewitzer Ring eine gestaffelte Wohnbebauung mit bis zu 14-geschossigen Hochhäusern und großzügigen Innenhöfen, an die sich 1971 dann die winkelförmigen Wohnhäuser der Architekten Bartels und Schmidt-Ott in der Maulbeerallee anschlossen. Zuletzt kam dann die sog. Obstalleesiedlung mit den Punkthochhäusern und dem Einkaufszentrum Staaken-Center sowie dem 1978 errichteten Gemeinwesenzentrum.</p><div id="attachment_2785" class="wp-caption alignleft" style="width: 443px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell_40_Blasewitzer_web.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring"><img class="size-full wp-image-2785" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Wissell_40_Blasewitzer_web.jpg" alt="Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring" width="433" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Vom Tor-Hochhaus Loschwitzer Weg aus, die Bauten am Blasewitzer Ring (Foto Horst Becker)</p></div><p>Entlang des Magistratsweges standen vor Baubeginn schon einige Einfamilienhäuser, besonders auffällig das heute einsam übrig gebliebene Haus gegenüber der Obstallee.  Auf der Fläche des heutigen Netto-Supermarktes und des Rudolf-Wissell-Hochhauses befand sich ein Kohlelager des Senats, das nach der Berlin-Blockade als Versorgungsreserve eingerichtet wurde. Schräg gegenüber das Punkthochhaus der Obstalleesiedlung und das Parkhaus des Staaken-Centers steht auf der Fläche einer Gärtnerei. Noch heute ist an der Feuerwehrzufahrt und dem Fußweg von Magistratsweg bis zur Morgenstern-Grundschule der Verlauf der ehemaligen Gärtnerallee erkennbar, entlang der die Häuser der Lazarus-Siedlung aufgereiht waren, die in den 80iger Jahren des 19. Jahrhunderts von dem Justizrat Dr. Julius Lazarus, dem damaligen Besitzer des Guts Amalienhof für die Gutsarbeiter und ihre Familien errichtet wurden. Je zwei Familien teilten sich eine der Doppelhaushälften und die Bewohner bildeten den &#8220;Bezirksverein Amalienhof&#8221;, dem sich gerne auch die Anwohner der weiteren Häuser im näheren Umfeld des Guts am Magistratsweg und Cosmarweg anschlossen &#8211; quasi ein Vorläufer des Gemeinwesenvereins Heerstraße-Nord.</p><div id="attachment_2786" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Sp-oo449.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen."><img class="size-medium wp-image-2786" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Sp-oo449-300x195.jpg" alt="Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen." width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Häuser der Lazarus-Siedlung, die für die Neubauten abgerissen wurden. Die Bewohner selbst mussten das Gelände von im Lauf der Jahre aufgebauten Remisen und Hütten räumen. (Foto Horst Becker)</p></div><div id="attachment_2787" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/SWE-0031.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern"><img class="size-medium wp-image-2787" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/SWE-0031-300x194.jpg" alt="Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern" width="300" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Magistratsweg/Gärtnerallee: Umzug und Fest des Bezirksvereins Amalienhof in den 50igern - gegenüber das Kohlelager (Foto Horst Becker)</p></div><div id="attachment_2788" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/SWE-0049.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2778" title="Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl &quot;einen heben&quot;?"><img class="size-medium wp-image-2788" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/SWE-0049-195x300.jpg" alt="Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl &quot;einen heben&quot;?" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Umzug Tanzvergnügen, die Männer sind wohl &quot;einen heben&quot;? (Foto Horst Becker)</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/10/mit-mieter-kohle-auf-senats-kohle-errichtet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gedenkveranstaltungen Berliner Mauer</title><link>http://www.staaken.info/2009/08/gedenkveranstaltungen-berliner-mauer/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/08/gedenkveranstaltungen-berliner-mauer/#comments</comments> <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 13:01:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Thomas</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemeines]]></category> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[Nachrichten]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.staaken.info/?p=2131</guid> <description><![CDATA[Am 13. August jährt sich zum 48. mal die rigorose Trennung des westlichen Teils von Berlin vom Ostteil  und dem Umland durch den Bau der Mauer. Anlass genug um der Menschen zu gedenken, die Opfer dieser Grenze auch in unserem  Stadtteil wurden. So wird am 13.08.09 um 14.00 Uhr an der Gedenkstelle in der Bergstraße [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2133" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/Dorfkirche_Staaken_web.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-2131" title="Dorfkirche_Staaken_web"><img class="size-thumbnail wp-image-2133" title="Dorfkirche_Staaken_web" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/Dorfkirche_Staaken_web-150x150.jpg" alt="Die Dorfkirche Staaken nahe dem Mahnmal in der Bergstraße" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Dorfkirche Staaken nahe dem Mahnmal in der Bergstraße</p></div><p>Am 13. August jährt sich zum 48. mal die rigorose Trennung des westlichen Teils von Berlin vom Ostteil  und dem Umland durch den Bau der Mauer. Anlass genug um der Menschen zu gedenken, die Opfer dieser Grenze auch in unserem  Stadtteil wurden. So wird am 13.08.09 um 14.00 Uhr an der Gedenkstelle in der Bergstraße von Bezirksbürgermeister Birkholz ein Kranz niedergelegt, und abends um 18.00 Uhr beginnt eine Gedenkveranstaltung auf der &#8220;Steinernen Brücke&#8221; zwischen Spandau und Schönwalde-Glien.</p><p><span id="more-2131"></span></p><p>Die Abendveranstaltung findet statt auf  Einladung des Bürgermeisters Oehme von Schönwalde-Glien. Sie beginnt auf der &#8220;Steinernen Brücke&#8221; im Grenzstreifen zwischen Spandau und Schönwalde und wird in der Gaststätte Schwanenkrug in Schönwalde (Berliner Allee 9) fortgesetzt. An dem feierlichen Gedenken nehmen neben Spandau und Schönwalde auch die anderen Grenzgemeinden Hennigsdorf, Falkensee, Dallgow-Döberitz und Groß-Glienicke teil, die sich zusammengeschlossen haben um eine gemeinsame Broschüre herauszugeben mit Informationen und einem Kalender zu Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des 20. Jahrestages des Falls der Mauer. Diese Broschüre wird bei der Veranstaltung vorgestellt und ist dann bei Bürgerämtern und Stadtbüchereien sowie unter www.spandau.de zu bekommen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/08/gedenkveranstaltungen-berliner-mauer/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie Staaken zu zwei Hahnebergen kam</title><link>http://www.staaken.info/2009/02/wie-staaken-zu-zwei-hahnebergen-kam/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/02/wie-staaken-zu-zwei-hahnebergen-kam/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Feb 2009 09:25:48 +0000</pubDate> <dc:creator>mathew</dc:creator> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[karussel]]></category><guid isPermaLink="false">http://minimum-structure.de/heerstrasse/wordpress/?p=110</guid> <description><![CDATA[Wie zwei ungleiche BrÃ¼der hÃ¶ren die beiden Erhebungen sÃ¼dlich der HeerstraÃŸe am westlichen Ende unseres Stadtteils auf den gleichen Namen: Hahneberg]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei ungleiche Brüder</h3><p>Wie zwei ungleiche Brüder hören die beiden Erhebungen südlich der Heerstraße am westlichen Ende unseres Stadtteils auf den gleichen Namen: Hahneberg. Zwischen beiden verlief jahrzehntelang die Grenze, die nicht nur Berlin sondern auch den Stadtteil Staaken in zwei Teile trennte.<span id="more-110"></span></p><p>Der natürliche Hügel und mit 67 Metern kleinere Bruder hat sich einen Namen gemacht durch die Festungsanlage Fort Hahneberg, die in den 1880er Jahren in den Berg gebaut wurde. Militärisch hat das Fort nie eine Rolle gespielt und die einzigen Kriegsszenen in seiner Geschichte gab es im Herbst 2008 als dort Szenen von Tarantinos Weltkriegsdrama Inglorius Bastards mit Brad Pitt gedreht wurde.</p><p>Als die britische Besatzungsmacht 1946 in Gatow ihren Flugplatz plante brauchte sie dazu ein zur sowjetischen Zone gehörendes Gebiet Alt-Glienickes und bot deshalb das westlich des bis dahin zu Spandau gehörenden Hahnebergs und der Bergstraße gelegene Teil Staakens zum Tausch an. So kam es, dass bis zum Fall der Mauer Weststaaken zum Osten und Oststaaken zum Westen gehörte. Seit 1961 war der alte Hahneberg Sperrgebiet und nur für die Grenztruppen der DDR zugänglich. Seit dem Fall der Mauer kümmert sich die Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V. um den Erhalt der imponierenden in den Berg gebauten Festung und führt in den Sommermonaten Besichtigungen durch. Von November bis März gehören die Gewölbe des Forts den Fledermäusen, die dort zu hunderttausenden ihr Winterquartier beziehen.</p><p>Der junge, große Bruder Hahneberg ist entgegen der landläufigen Meinung kein Trümmerberg, sondern er hat sehr viel mit der Errichtung unseres Stadtteils, der Großsiedlung an der Heerstraße zu tun. Eine Kiesgrube direkt am Grenzstreifen gelegen, die als Quelle für dringend benötigtes Baumaterial ausgedient hatte wurde mit Bauschutt und Bodenaushub nicht zuletzt von der Wissell-Siedlung und den Hochhäusern rund um die Obstallee bis zu seiner heutigen Höhe von 87 Metern aufgeschüttet und zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet, das 1977 fertiggestellt wurde.<br /> Spazierwege, Liegewiesen, im Winter Rodelbahn, im Sommer Crossgolf-Anlage bietet der neue Hahneberg und seit 1982 steht dort auch das Teleskop der Bruno-H.-Bürgel Sternwarte.</p><div id="attachment_434" class="wp-caption alignleft" style="width: 432px"><a href="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/blickvomhahenberg.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-110" title="Der Blick vom Hahneberg"><img class="size-full wp-image-434" title="Der Blick vom Hahneberg" src="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/blickvomhahenberg.jpg" alt="Der Blick vom Hahneberg" width="422" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Der Blick vom Hahneberg</p></div><div id="attachment_435" class="wp-caption alignleft" style="width: 432px"><a href="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/drachenaufdemhahenberg.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-110" title="Drachensteigen auf dem Hahneberg"><img class="size-full wp-image-435" title="Drachensteigen auf dem Hahneberg" src="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/drachenaufdemhahenberg.jpg" alt="Drachensteigen auf dem Hahneberg" width="422" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Drachensteigen auf dem Hahneberg</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/02/wie-staaken-zu-zwei-hahnebergen-kam/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Wer war eigentlich Rudolf Wissell?</title><link>http://www.staaken.info/2009/02/wer-war-eigentlich-rudolf-wissell/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/02/wer-war-eigentlich-rudolf-wissell/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Feb 2009 08:39:14 +0000</pubDate> <dc:creator>mathew</dc:creator> <category><![CDATA[Heimatkunde]]></category> <category><![CDATA[karussel]]></category> <category><![CDATA[Portrait]]></category><guid isPermaLink="false">http://minimum-structure.de/heerstrasse/wordpress/?p=103</guid> <description><![CDATA[Den Anwohnern nicht nur in unserem Stadtteil ist der Name Rudolf Wissell durchaus vertraut. Schließlich ist die Siedlung westlich des Magistratsweges links und rechts des Loschwitzer Wegs nach ihm benannt und auch die längste Brücke Berlins, der Stadtautobahn im Norden Charlottenburgs trägt seinen Namen. So ist es nicht verwunderlich, dass manche meinen Rudolf Wissell wäre [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_428" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wisselundbrandt-150x150.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-103" title="Willy Brandt und Rudolf Wissell"><img class="size-full wp-image-428" title="Willy Brandt und Rudolf Wissell" src="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wisselundbrandt-150x150.jpg" alt="Willy Brandt und Rudolf Wissell" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Willy Brandt und Rudolph Wissell</p></div><p>Den Anwohnern nicht nur in unserem Stadtteil ist der Name Rudolf Wissell durchaus vertraut. Schließlich ist die Siedlung westlich des Magistratsweges links und rechts des Loschwitzer Wegs nach ihm benannt und auch die längste Brücke Berlins, der Stadtautobahn im Norden Charlottenburgs trägt seinen Namen.<span id="more-103"></span><br /> So ist es nicht verwunderlich, dass manche meinen Rudolf Wissell wäre ein Berliner Stadtplaner, Architekt oder Brückenbauer gewesen.</p><p>Brückenbauer war der 1869 in Göttingen geborene Dreher und Maschinenbauer Rudolf Wissel nur insofern, dass er als Sozialpolitiker und Gewerkschafter einer der Mitbegründer und eifrigen Verfechter der bis heute praktizierten Tarifvertragsordnung, Tarifgemeinschaften und des Schlichtungsprinzips in Arbeitskonflikten als Brücke zwischen den Interessen von Wirtschaft und Gewerkschaften war.</p><p>Rudolf Wissel war einer der Gründer des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Gewerkschaftsfunktionär und von 1919 an zuerst als Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und dann ununterbrochen bis 1933 war er für den Potsdamer Wahlkreis Reichstagsabgeordneter der SPD. Er gehörte als Wirtschaftsminister dem ersten Kabinett der jungen Republik an und war dann 1928-30 Arbeitsminister im II. Kabinett Müller.</p><div id="attachment_2775" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/Wissell-Siedlung_40-005.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-103" title="Bild 102-11412"><img class="size-medium wp-image-2775" title="Bild 102-11412" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/Wissell-Siedlung_40-005-300x209.jpg" alt="Rudolf Wissell sitzend rechts und das II. Kabinett Müller (1928-30)" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Rudolf Wissell sitzend rechts und das II. Kabinett Müller (1928-30)</p></div><p>Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Wissel im Zuge der Zerschlagung der Gewerkschaften für zwei Monate verhaftet und bleibt bis 1935 unter Polizeiaufsicht. Als Pensionär lebte er zurückgezogen in Berlin, wo er nach 1945 wieder für seine Partei aktiv wurde, sich vor allem vehement gegen die Vereinigung mit der KPD einsetzte und von 1946 bis 1954 Mitglied im Ausschuss für Bau- und Wohnungswesen war. Rudolf Wissel erhielt 1949, an seinem 80. Geburtstag, aus der Hand von Ernst Reuter den Ehrenbürgertitel für Berlin.<br /> Wissell war einer der Väter der 1920 im Betriebsrätegesetz und dann 1952 im Betriebsverfassungsgesetz wieder aufgegriffenen Ansätze einer Mitbestimmung für Arbeitnehmer. Von daher hatte die Namensgebung neben dem runden Geburtstag auch einen politischen Hintergrund, denn im September 69 gewann die sozial-liberale Koalition mit Willy Brandt als Kanzler die Bundestagswahl und um eine Ausweitung der Mitbestimmungsrechte – 1972 vom Bundestag beschlossen &#8211; wurde seinerzeit heftig gerungen.<br /> Die Pläne sowohl für die Stadtautobahn als auch für die Errichtung einer Großsiedlung am westlichen Stadtrand in Staaken, gehen zum Teil noch zurück auf Wissells Arbeit im Bauausschuss woraus sich dann auch erklärt warum gerade die Brücke und die Großsiedlung nach dem Sozialpolitiker benannt wurde.</p><p>Rudolf Wissel starb ein Jahr nach dem Mauerbau im Alter von 94 Jahren in Berlin.</p><div id="attachment_429" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wisselundbrandt-300x209.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-103" title="Willy Brandt gratuliert Rudolph Wissel zum Geburtstag"><img class="size-full wp-image-429" title="Willy Brandt gratuliert Rudolph Wissel zum Geburtstag" src="http://www.staaken.in-berlin.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wisselundbrandt-300x209.jpg" alt="Willy Brandt gratuliert Rudolf Wissel zum Geburtstag" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Willy und Ruth  Brandt gratulieren Rudolph Wissel zum Geburtstag</p></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/02/wer-war-eigentlich-rudolf-wissell/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Auf gepacktem Koffer</title><link>http://www.staaken.info/2009/02/auf-gepacktem-koffer/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/02/auf-gepacktem-koffer/#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Feb 2009 08:31:38 +0000</pubDate> <dc:creator>mathew</dc:creator> <category><![CDATA[karussel]]></category> <category><![CDATA[Porträts]]></category> <category><![CDATA[Staakkato]]></category> <category><![CDATA[Porträt]]></category><guid isPermaLink="false">http://minimum-structure.de/heerstrasse/wordpress/?p=101</guid> <description><![CDATA[Navid Ebrahimi-Yazdi, Designer, Musiker, Staakener]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h3>Von Orange nach Grün</h3><h3>Navid Ebrahimi-Yazdi, Designer, Musiker, Staakener</h3><div id="attachment_438" class="wp-caption alignleft" style="width: 101px"><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/navid.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-101" title="navid"><img class="size-full wp-image-438" title="navid" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/navid.jpg" alt="Navid Ebrahimi-Yazdi" width="91" height="116" /></a><p class="wp-caption-text">Navid Ebrahimi-Yazdi</p></div><p>Erstmal klingt alles nach den typischen Stationen einer Staakener Karriere am Stadtrand. Schon die Eltern lebten seit Jahren westlich von der Pichelsdorfer und somit war klar: Geboren 1983 am Stadtrand &#8211; natürlich im Waldkrankenhaus, Groß geworden in der Obstallee, auf der orangenen Seite &#8211; und die ersten Schuljahre werden in der Christian Morgenstern verbracht. Dort war auch einer seiner beiden Lieblingsplätze der Kindheit, die Skaterbahn. Der andere war der große Spielplatz hinter der Obstallee, an den sich Navid vor allem wegen der riesigen Klettergerüste erinnert, die später wohl aus Sicherheitsgründen abgebaut wurden.<span id="more-101"></span></p><p>Während der Grundschulzeit lernte Navid Gitarre, wechselte dann an die Martin Buber Oberschule, an der er mit elf Jahren sich an dem bundesweiten Wettbewerb Treffen Junger Autoren beteiligt hat und tatsächlich als Preisträger dann zu einem mehrtägigen Workshop im Rahmen der Berliner Festspiele in ein feines Hotel am Kudamm eingeladen wurde. Mit 16 ging Navid für ein Jahr in die USA und lernte an einer Highschool in Seattle. Dieses Jahr inspirierte ihn dazu nach der Rückkehr in verschiedenen Bands zu spielen, um dann im Jahr seines Abiturs (2003) die Band Kaliber, eine echte Spandauer Gruppe, aufzubauen. Einer  der ersten öffentlichen Auftritte war die eigene Abiparty. Kaliber ist sicherlich vielen jungen Leuten in unserem Stadtteil nicht nur wegen ihrer Auftritte im Steig, auf den Stadtteilfesten und der engen Zusammenarbeit mit Stakkato Sound, die in unserem Stadtteil eine Menge auf die Beine stellen, bekannt.  Ein Höhepunkt war 2006 der Gewinn des deutschen Rock- und Pop-Preis in der Kategorie Hard Heavy, dem Auftritte bei Radio Fritz, TV Berlin und schließlich seit Ende 2008 die eigene Scheibe GUERILLATAKTIK unter anderem mit dem Song &#8220;meine Stadt&#8221; folgte. So mancher junge Staakener denkt auf dem Nachhauseweg, die Heerstraße runter, im 49er Nachtbus an diesen Hit.</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-1-101"><div id="ngg-image-1" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/1-0de81ee091c886597c1ec3232a35c595.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_1"> <img title="1-0de81ee091c886597c1ec3232a35c595.jpg" alt="1-0de81ee091c886597c1ec3232a35c595.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/thumbs/thumbs_1-0de81ee091c886597c1ec3232a35c595.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-2" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/n1425724617_30145553_9055.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_1"> <img title="n1425724617_30145553_9055.jpg" alt="n1425724617_30145553_9055.jpg" 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alt="1-b060af1a0125ea1b5318f3e1689ca9e7.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/thumbs/thumbs_1-b060af1a0125ea1b5318f3e1689ca9e7.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-9" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/1-a5aca3ed0f5ba7e35cff838ddd07c527.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_1"> <img title="1-a5aca3ed0f5ba7e35cff838ddd07c527.jpg" alt="1-a5aca3ed0f5ba7e35cff838ddd07c527.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/thumbs/thumbs_1-a5aca3ed0f5ba7e35cff838ddd07c527.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-11" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/1-00538571f7ff889c136adf0489c2451a.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_1"> <img title="1-00538571f7ff889c136adf0489c2451a.jpg" alt="1-00538571f7ff889c136adf0489c2451a.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/navid/thumbs/thumbs_1-00538571f7ff889c136adf0489c2451a.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div class='ngg-clear'></div></div><p>Ein freiwilliges ökologisches Jahr am Aalemannufer führte Navid erstmal auf den Umweg eines Studiums der Landschaftsarchitektur, ehe er seiner kreativen Leidenschaft gerecht wurde und sich dem Auswahlverfahren für ein Grafikdesign-Studium beim Letteverein aussetzte, das er im Sommer 2008. erfolgreich beendete.</p><p>Seine besondere Verbundenheit zu unserem Stadtteil wird dadurch deutlich, dass Navid nach dem Studium, mit als erstes, für das Kulturzentrum GEMISCHTES in der Sandstraße ein neues Logo und ein neues Erscheinungsbild entwickelt hat.</p><p>Jetzt aber steht ihm erstmal eine kleiner Abschied von seinem Staaken bevor: ab Anfang März wird Navid über ein EU-Stipendium des Leonardo da Vinci Projects für 3 Monate von der orangenen Seite der Obstallee auf die grüne Insel Irland wechseln.</p><p>Wir wünschen ihm viel Erfolg und freuen uns schon heute auf seine Rückkehr.</p><p>Mehr über die Band Kaliber unter:<a title="Kaliber Band" href="http://www.kaliber-band.de" target="_blank"> www.kaliber-band.de</a> oder <a title="Kaliber bei Myspace" href="http://www.myspace.com/kaliberberlin  " target="_blank">www.myspace.com/kaliberberlin </a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.staaken.info/2009/02/auf-gepacktem-koffer/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie der Treffpunkt entsteht</title><link>http://www.staaken.info/2009/02/wie-der-treffpunkt-entsteht/</link> <comments>http://www.staaken.info/2009/02/wie-der-treffpunkt-entsteht/#comments</comments> <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 18:43:30 +0000</pubDate> <dc:creator>mathew</dc:creator> <category><![CDATA[Bildergeschichten]]></category> <category><![CDATA[karussel]]></category> <category><![CDATA[Treffpunkt]]></category><guid isPermaLink="false">http://minimum-structure.de/heerstrasse/wordpress/?p=24</guid> <description><![CDATA[Die Stadtteilzeitung TREFFPUNKT bietet regelmäßig alle drei Monate einen Blick in das Geschehen im Quartier. Die Zeitschrift wird an die Haushalte verteilt und liegt in den Einrichtungen im Stadtteil aus. Hier nicht immer ernst gemeinte Einblicke in das dramatische Leben und fleißige Wirken der Redaktionsgruppe von der Idee bis zum Ausliefern der Zeitschrift. Die Gruppe [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/Logo-Treffpunkt.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-24" title="Treffpunkt"><img class="alignleft" title="Treffpunkt" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/Logo-Treffpunkt.jpg" alt="" width="136" height="71" /></a>Die Stadtteilzeitung TREFFPUNKT bietet regelmäßig alle drei Monate einen Blick in das Geschehen im Quartier. Die Zeitschrift wird an die Haushalte verteilt und liegt in den Einrichtungen im Stadtteil aus.</p><p>Hier nicht immer ernst gemeinte Einblicke in das dramatische Leben und fleißige Wirken der Redaktionsgruppe von der Idee bis zum Ausliefern der Zeitschrift. Die Gruppe trifft sich übrigens unter professioneller Anleitung des Journalisten Paul Duwe regelmäßig mittwochs ab 15.00 im GEMISCHTES und freut sich über jede neue Mit-Redakteurin oder Mit-Schreiber.<span id="more-24"></span></p><p>Kontakt unter 315 62 623 Uli Kluge</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-2-24"><div id="ngg-image-22" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt01_boa.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img title="treffpunkt01_boa.jpg" alt="treffpunkt01_boa.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/thumbs/thumbs_treffpunkt01_boa.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-21" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt02_ersteheftplanu.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img title="treffpunkt02_ersteheftplanu.jpg" alt="treffpunkt02_ersteheftplanu.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/thumbs/thumbs_treffpunkt02_ersteheftplanu.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-20" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt03_uli.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img title="treffpunkt03_uli.jpg" alt="treffpunkt03_uli.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/thumbs/thumbs_treffpunkt03_uli.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-19" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt04_recherche.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img 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alt="treffpunkt06_aufmacher.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/thumbs/thumbs_treffpunkt06_aufmacher.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-16" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt07_einewoche.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img title="treffpunkt07_einewoche.jpg" alt="treffpunkt07_einewoche.jpg" src="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/thumbs/thumbs_treffpunkt07_einewoche.jpg" width="200" height="150" /> </a></div></div><div id="ngg-image-15" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  ><div class="ngg-gallery-thumbnail" > <a href="http://www.staaken.info/wordpress/wp-content/gallery/treffpunkt/treffpunkt08_schlussr.jpg" title=" " class="thickbox no_icon" rel="set_2"> <img title="treffpunkt08_schlussr.jpg" alt="treffpunkt08_schlussr.jpg" 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