Neues aus dem Netz,

Veröffentlicht am 11. 03. 2013

.. dem Bildungsnetz Heerstraße:
Neben der Arbeit in AGs, wie Frühkindliche Bildung/KiTa am 12.3. im FiZ, und der Abfrage der Situation und Vorhaben bei Trägern und Einrichtungen (Fragebogen und Link zum Online-Fragebogen) zum Thema „Inklusion“ für das die AG Oberschule/Jugendliche ein Fachgespräch auf der April-Stadtteilkonferenz vorbereitet, wird derzeit vor allem am Entwurf für das Leitbild des Bildungsnetzes gearbeitet.
Und immer wieder aus dem Netz wichtige Tipps und Hinweise an alle Interessierten, wie die Info über Beteiligungsbrücken im AktionsraumPlus von Kompaxx e.V.

Seit Anfang 2013 gibt es das Projekt mit verschiedenen Modulen für Jugendeinrichtungen, Jugendhilfe, Schulen und Kitas in Spandau-Mitte.

Beteiligungsbrücken
Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt
In Beteiligungsbrücken werden Schüler_innen ab Klassenstufe 7 zu Mentor_innen ausgebildet. Danach führen sie selbst Kinderrechte-Workshops für jüngere Kinder, z.B. an ihrer ehemaligen Grundschule durch. So lernen weite Kreise von jungen Menschen ihre Rechte kennen. Sie diskutieren deren Bedeutung, Wirkungsbereiche sowie ihre damit verbundene Verantwortung.

Beteiligungsbrücken verbindet Jugendhilfe und Schule und aktiviert demokratische und soziale Handlungs- und Gestaltungskompetenzen. Kinder und Jugendliche werden motiviert, sich zu organisieren, eigene Projekte zu entwickeln, eine Jugendjury durchzuführen und Verantwortung für die Umsetzung ihrer Ideen zu übernehmen.

Eltern, Erziehende, Fach-, Lehrkräfte und Bezirksverordnete können durch Beteiligungsbrücken Beratung und Fortbildung in Anspruch nehmen. Sie werden ermutigt, Entscheidungsprozesse gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zu gestalten. Auf diese Weise wirkt Beteiligungsbrücken über das unmittelbare Umfeld der jungen Menschen hinaus, auch nachhaltig auf partizipatorische Strukturen in Stadtteil und Bezirk.

Die Module:
I: Mentor_innen-Ausbildung und Kinderrechte-Workshops an Schulen
II: Selbstorganisation von Jugendlichen im Jugendrat
III: Spandauweite Jugendjury
IV: Kinderrechte-Beratung für junge und erwachsene Menschen
V: Demokratiekonzepte in der Schule
VI: Initiativkreis Kinder- und Jugendbeteiligung in Spandau

Mehr Info zum Projekt

Projektzeitraum: 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014.

Ansprechpersonen:
Philip Meade, Mobil: 0151-11334944
Verena Marke, Mobil: 0151-11334928

Kompaxx e.V.
Fon (030) 33773840
Fax (030) 337738412

 

 

Das Bildungsnetz Heerstraße Nord wird als QM-Projekt finanziert aus Mitteln der EU, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin im Rahmen von „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm Soziale Stadt.

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Beiträge Bildungsnetz [+]

Bildungsnetz Heerstraße Nord

  • 030-617 400 77
  • 030-617 400 76
  • E-Mail: quartiersverfahren@heerstrasse,net
  • Ansprechpartner
    Cornelia Dittmar
  • Träger
    Quartiersmanagement Heerstraße Blasewitzer Ring 32 | 13593 Berlin

Editoral[+]

    Sonderseiten von staaken.info zum Bildungsnetz

    Hier entstehen unsere Seiten zum Bildungsnetz Heerstraße Nord. Unser Ziel ist es, einen direkten und kompletten Überblick über die vielfältigen Bildungsangebote im Quartier zu ermöglichen. Denn nur, wer die Angebote kennt, kann sie auch wahrnehmen.

    Bildung ist dabei umfassend und alle Altersstufen beinhaltend gemeint. Neben den „klassischen“ Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen werden spezifische Beratungs- und Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche, junge Erwachsene, Mütter und Väter und Senioren weiterer Träger und Projekte sowie kulturelle Angebote und Veranstaltungen dargestellt.

    Wir werden einen einfachen Zugang zu den Bildungseinrichtungen und -angeboten gestaffelt nach Altersstufen schaffen. Dieser ergänzt die bestehende Darstellung sämtlicher Einrichtungen auf staaken.info unter der Rubrik „Stadtteil“.

    Darüber hinaus werden wir kontinuierlich über die einzelnen Schritte und Ergebnisse beim Ausbau und bei der Festigung des Bildungsnetzes berichten. Dazu zählen beispielsweise die inhaltliche Abstimmung von Bildungsangeboten und -veranstaltungen zwischen den Einrichtungen, die Optimierung der Bildungsübergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule, Schule – Ausbildung, Studium, Beruf), die bedarfsorientierte Entwicklung von Angeboten und die Organisation von Fachveranstaltungen und Treffen zum Erfahrungsaustausch.

    „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es eines Dorfes.“

Materialien[+]