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Doch noch Chancen für Ponyhof?

Veröffentlicht am 17. 07. 2012

Protestplakat der Bürgerinitiative

Viel Wirbel gabs in den vergangenen Wochen in Spandau um den Ponyhof  am Cosmarweg in Staaken. Nachdem die Veterinäre des Bezirksamtes aufgrund von mehrfach festgestellten Mängeln bei der Tierhaltung die Pferde und sonstigen Tiere des Hofes beschlagnahmt haben, hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die heftigst und anfänglich mit teilweise unsachlichen Argumenten gegen die berechtigte Tierschutzmaßnahme protestiert hat.

Nun scheint  sich mehr und mehr die Haltung durchzusetzten, dass es Ziel sein muss den schon seit 40 Jahren für Familien attraktiven Ponyhof am westlichen Stadtrand hinter der Großsiedlung Heerstraße zu erhalten. Und zwar unter Einhaltung der Vorgaben einer art- und tierschutzgerechten Haltung.  Die Bereitschaft des Bezirks solche Bestrebungen zu unterstützen ist offenbar vorhanden (siehe letzter Absatz der PM vom 2.7.).
Pressemitteilung des Bezirks

13 Kommentare zu “Doch noch Chancen für Ponyhof?”

  1. daniela sagt:

    es kommen menschen mit ihren kindern weil sie denken der ponyhof ist eröffnet so wie es in der presse stand. warum sagt herr machulik nicht die wahrheit?
    ich habe in der altstadt jetzt soviele gespräche gehabt, viele glauben der ponyhof wäre in betrieb genommen geworden.

    nein so ist es nicht, der ponyhof würde das ja gern tun wenn das bezirksamt die tiere herausgeben würde. ja warum redet das bezirksamt nicht mit dem ponyhof? warum kommt niemand am mittwoch wenn die mahnmache vor dem rathaus steht vom bezirksamt und spricht?

    schweigen hat auch kein sinn, denn der ponyhof wird es nicht tun. sprechen sie mit dem ponyhof herr machulik!

  2. daniela sagt:

    hallo,

    jeder der dies liest ist heute recht herzlich, um 16.30 vor dem spandauer rathaus eingeladen zu kommen und der mahnwache für den ponyhof beizuwohnen.

    es werden dort auch unterschriften gesammelt für die eröffnung und erhalt des ponyhofes gesammelt. jede unterstützung wird gebraucht um gemeinsam mit dem bezirksamt eine reale lösung anzustreben oder vielmehr die kommunikation zu herrn machulik zu eröffnen.denn dieser schweigt.!

    reden sie mit uns herr machulik um gemeinsam für tier und mensch eine lösung in die realität umzusetzen. der ponyhof und seine treuen gefolgsleute sind bereit. bitte unterstützt den hof und wenn es fragen oder kritik gibt dann redet und kommt. wie gesagt wie sagte schopenhauer <:nicht erbarmen sondern gerechtigkeit brauchen tiere und ich sage erbarmen UND gerechtigkeit brauchen tiere.

    wenn ein schüler sitzenbleibt verdammt man ihn auch nicht sondern gibt ihnen eine 2.chance. dies haben die menschen auf dem ponyhof und ihre tiere auch verdient.

    also bis nachher … eure daniela

  3. daniela sagt:

    hallo thomas,

    jeder will hier eine veränderung und man bemüht sich hier um sachkundige tierpfleger , die aber vom bezirksamt abgelehnt werden . ich habe selber die briefe gelesen. mit fadenscheinigen argumenten versucht man die situation auszusitzen. oder man erniedrigt die bemühungen der BI . aber diese menschen werden nicht aufgeben und ich schau auch nicht weiter länger zu. also tierpfleger her tiere her und ponyhof eröffnung . wo liegt das problem? nun ich denke beim stadtrat allein. will man hier keine positive veränderung? jeden mittwoch stehe diese menschen dort vor dem rathaus. ich lade dich recht herzlich dazu ein und freue mich auf das kommen eines jeden einzelnen, die für das wohl der tiere kämpfen wollen. ich will auch nicht alte zustände wiederherstellen sondern sehe in der eröffnung eine chance aber ohne tiere geht das nicht. es ist schon unvollstellbar was hier passiert, dass muss man alles selbst miterleben, denn zeitungsberichten glaube ich schon lange nicht. nur persönlichen gesprächen sollte man hier wirklich glauben schenken!ich frage mich z.b. warum der stadtrat nicht mit der BI nicht redet. ein kürzliches gespräch ist von seiten des bezirksamtes nicht zu stande gekommen.warum? es gibt keine antwort von seiten des stadtrates. nun die sommerpause ist vorbei und jeder bürger kann sich an das bezirksamtes wenden und nachfragen.es ist wirklich ungewiss wo die ponies sind,man konnte mir nicht sagen wo sie sind . jedenfalls sind sie nicht im tierheim, da sind nur die anderen tiere!glaube mir die BI versucht alles.überzeuge dich davon persönlich!an alle tierfreunde liebe grüsse von daniela

  4. Thomas sagt:

    Was soll das? Es gab und gibt doch klare Antworten/Aussagen von Seiten des Bezirks und auch vielen anderen. Nur noch von wenigen Unverdrossenen der BI, die nicht wahr haben wollen, dass Tierschutz wichtiger ist als Schutz vor Veränderung wird noch behauptet, dass es a. den Tieren auf dem Hof gut gegangen wären und b. dass es ungewiss sei wo die Tiere untergebracht sind.
    Eine Fortsetzung der 40jährigen Geschichte des Ponyhofes kann es nur geben, wenn dort auch eine kompetente und sachkundige Betreuung für die Tiere und sicherlich auch für die Kinder als Gäste gewährleistet wird. Darum sollte sich die BI eher bemühen.

  5. Regina sagt:

    Es ist wahr, schade das es so ruhig ist, aber wir können es ändern.Wie lange können wir noch zusehen?Wie oft hören wir uns noch diese Märchen an?Immer wieder neue ,leere Versprechungen. Ich habe mein Kind ohne Lügen erzogen,wie sollen wir auf die Fragen unserer Kinder antworten?Jeder Urlaub ist einmal zuende,nur die Tiere sind noch immer weg.(Mama sind die Tiere alle Tod?mir laufen da die Tränen und ich soll mein Kind anschwindeln.) Warum bekommt man als Bürger von Berlin,noch besser ein Bürger von SPANDAU,keine klaren Antworten?Ich habe Hochachtung vor Fam Eisenblätter,sie haben über 40 Jahre nicht nur ihre Kinder ,sondern vielen anderen Kindern den Umgang mit Tieren ermöglicht.Den Kindern sogar eine ersatz-Familie geboten. Ich habe vor ORT gehört wie ein Mädel sagte, meine Mama Erika hat mir ein zweites Zuhause gegeben, Ich habe vieles bei ihr klären können. Was müßen wir tun, damit wir aus diesem Albtraum endlich erwachen dürfen??????????????

  6. daniela sagt:

    so gestern war wieder mahnmache. und siehe da es gibt bürger spandaus die stehen bleiben und informiert werden wollen.es ist noch nicht so wie es sein sollte aber immerhin!die menschen werden hellhörig und zweifeln die presseerklärungen des bezirksamtes an.denn vom stadtrat sehe ich und höre ich nichts.ich sage deutlich herr stadtrat lösen sie ihr versprechen ein. eröffnung des ponyhofes und rückführung aller tiere sowohl aus dem tierheim als auch die ponies. die bürgerinitiative wird nicht aufgeben.ich kann nur für meine person sprechen ich auch nicht! es ist ein elend wenn man die verwaisten koppeln sieht wo doch tiere hingehören.die schon seit 20 jahren da waren.viel kraft wünsche ich allen die für den ponyhof staaken kämpfen und der familie eisenblätter den rücken stärken!

    lg daniela

  7. daniela sagt:

    schade dass es so ruhig hier auf der seite geworden ist, denn die sorgen sind immer noch die selben.

    auch nächsten mittwoch den 1.8. wird wieder eine mahnwache vor dem rathaus gehalten. vielleicht sieht man sich dort.

    schönes wochenende wünscht daniela

  8. daniela lehnert sagt:

    neue bedingungen ? gern wenn mal eine mängelliste schriftlich real vorgelegt wird. mich macht es stutzig, dass man hier ständig sich immer nur auf die artgerechten bedingungen hinweisst mit neuen tieren. aber wo sind die ponies? warum verheimlicht man sie ?wenn die artgerechten bedingung gegeben sind , dann können die alten ponies auch zurück?! stellt euch vor es würde sich hier nicht um tiere handeln sondern um kinder. und man würde den eltern den man die kinder weggenommen hatte, nun den vorschlag machen, den zustände ändern und den eltern erlauben wieder kinder zu haben . aber nicht die eigenen sondern irgendwelche! welches elternpaar wäre damit zufrieden? ich nicht, bin selber mutter von 3 kinder. so sage ich die alten ponies müssen zurück!jeden mittwoch gibt es eine mahnwache von 16,30-17.30 vor dem spandauer rathaus für den ponyhof staaken. jeder ist herzlich im interesse des hofes eingeladen. ich freue mich wenn wir uns sehen. an dieser stelle liebe gedanken aus der ferne an jule, paula und co. egal wo ihr seid! ich vermisse euch!

  9. Thomas sagt:

    Also die nach Kriterien des Tierschutzes ungenügende Situation der Tiere (gemeint sind nicht nur die Pferde) auf dem Hof muss nicht mehr bewiesen werden – ist inzwischen von vielen Seiten (auch von zuerst kritischen) bestätigt. Vom Schulbauernhof ist in der Pressemitteilung des Bezirks zu lesen der beim Artikel anhängt. Und wer es ernst meint damit, den Ponies helfen zu wollen, sollte sich darauf konzentrieren, dass zukünftig dort eine artgerechte und fachkundige Unterbringung und Betreuung möglich wird, als den alten Bedingungen hinterherzutrauern.

  10. daniela lehnert sagt:

    nun muss hier erst mal eine jahrelange schlechte behandlung bestätigt werden. ich habe die ponies noch im april 2012 gesehen und habe weder einen verwahrlosten noch gequälten zustand feststellen können. die presse ist voll mit den widersprüchlichkeiten der zustände. wenn es den ponies so gut geht warum gibt man dann den schulbauernhof nicht fest damit man sich ein eigenes bild schaffen kann. von schlechter behandlung war weder bei meiner stute die rede noch bei den ponies vom hof staaken.ich denke so wie meine stute ihren „papa“ vermisste und ausser sich war , wenn er zu besuch kam, so wird es auch bei diesen ponies sein. ich denke und setze mich dafür ganz stark ein , dass der kontakt vom ponyhof und ponies wieder hergestellt wird, damit auch der hof die möglichkeit eingeräumt wird ihre veränderungen darzubieten und auch ihre unschuld zu beweisen-nur ohne ihre ponies-wie soll das gehen. woher weisst du von den schulbauernhof? weisst du näheres? ich bin auch telefonisch erreichbar unter 0176/51310184. ich will den ponies nur helfen so wie ich es damals peggy half.

  11. Thomas sagt:

    … ja, so ist es aber auch: den Tieren ist geholfen worden und sie sind – lt. der Pressemitteilung des Bezirks (am Ende des obigen Artikels) auf dem Schulbauernhof des Tierschutzvereins und in tierärztlicher Betreuung. Und dass ein Pferd eine jahrelange schlechte Behandlung nicht vergisst ist kein Argument gegen sondern eher für solche im Interesse der Tiere notwendigen Schutzmaßnahmen.

  12. daniela lehnert sagt:

    irgendwie kann ich ja in den letzen tagen nicht mehr recht schlafen, weil mich eine frage beschäftigt. worum geht es hier eigentlich noch? um den ponyhof um die tiere oder ist das ein politikum geworden?

    irgendwie hat das alles einen bitteren beigeschmack und es gibt da für mich nur eine klare ansage: im vordergrund mussen die tiere stehen-aber wo sind die ponies? warum hält das v-amt den aufenthaltsort so geheim?wenn alles artgerecht gehalten wird dann können diese ponies auch wieder „nach hause“. ponies leiden sehr darunter wenn ihr aufenthaltsraum ständig verändert wird und sie vergessen ihre menschen niemals.

    ich selber habe neine stute peggy aus solchen massnahmen übernommen und ich habe ihr bestimmt 3 wundervolle jahre gegeben bis ich sie am 1.3.12 einschläfern lassen musste-32 jahre alt! aber ihren alten herrn hat sie nie vergessen, dem man nach 28 jahren die stute vom v-amt wegnahm.

    also wo sind die ponies? meine bitte an das v-amt berlin spandau-den aufenthaltsraum der ponies bekannt zu geben-damit auch die kinder -die nun mal emotional daran hängen- wieder mehr zur ruhe kommen.die ponyhof staaken ist einfach nicht aus staaken wegzudenken-der ponyhof braucht seine ponies nicht irgendwelche sondern DIESE!

    mein appell an alle:helft dem ponyhof nicht nur den menschen sondern vorallen den tieren! sie sind ein wichtiger bestandteil unseres daseins

    mit tierischen grüssen von d.lehnert

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