Programm „Anschwung für frühe Chancen“ , 1. Informationsgespräch

Veröffentlicht am 12. 12. 2011

Programm "Anschwung für frühe Chancen"Am 28. November fand im gelben Container von FiZ Familie im Zentrum ein erstes Informationsgespräch zum Bundesprogramm „Anschwung für frühe Chancen“ statt. „Anschwung“ ist ein bundesweites Serviceprogramm für den Aus- und Aufbau lokaler Initiativen für frühkindliche Entwicklung (0 – 10 Jahre).
Im Vordergrund des Gesprächs stand das Thema „Elternarbeit“; ein weiterer Aspekt war die Erschließung neuer Finanzierungsmittel. Eine ergänzende und vertiefende Unterstützung durch das Programm „Anschwung“ im Bereich frühkindlicher Entwicklung wurde von den anwesenden Teilnehmer/innen als sinnvoll und wünschenswert erachtet.

Frau Becker vom Servicebüro Berlin des Programms „Anschwung“ – Programmträger ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) – stellte gemeinsam mit Frau Kaes, Prozessbegleiterin des Programms, die Unterstützungsangebote im Einzelnen vor:
• Prozessbegleitung: Über einen Zeitraum von 12-18 Monaten unterstützen professionelle Prozessbegleiter die lokalen Netzwerke bei der Bedarfs- und Zielklärung, bei der Entwicklung einer Vision und von Umsetzungsschritten zur Zielerreichung.
• Qualifizierung: Akteure aus den lokalen Netzwerken erhalten Zugang zu regionalen und überregionalen Qualifizierungsangeboten, die passgenau auf den ermittelten Bedarf reagieren.
• Voneinander lernen: Vertreter der lokalen Netzwerke erhalten im Rahmen von Hospitationsreisen die Möglichkeit, andere Kommunen und deren Erfahrungen kennen zu lernen.
• Kommunikation: Die Netzwerke erhalten Impulse für die Ausgestaltung einer lokalen Kommunikationsstrategie, um vor Ort unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen und als Unterstützer zu gewinnen.
Zum Abschluss des Gesprächs wurde vereinbart, die anderen Einrichtungen und Akteure (Kitas, Grundschulen), die nicht am Treffen teilnehmen konnten, über das Ergebnis des Treffens zu informieren und eine Absichtserklärung zur Teilnahme am Programm aufzusetzen.
Wichtig wird es bei einer Teilnahme sein, die Angebote der Projekte „Frühkindliche Förderung“ und „Bildungsnetz Heerstraße Nord“ mit den Unterstützungsformaten des Programms „Anschwung“ genauestens abzustimmen: die Angebote sollen sich ergänzen; Einzelaspekte können dadurch noch mehr vertieft werden; dabei sind zusätzliche Koordinierungstermine für die Akteure zu vermeiden und mögliche Arbeitsgruppen an bestehende Strukturen anzuknüpfen.
Näheres zum Programm „Anschwung für früher Förderung“ unter: www.anschwung.de. Ein 2-minütiges Video zum Programm finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=hEbM_MLLWEU&feature=player_profilepage.

Schreib einen Kommentar

Beiträge Bildungsnetz [+]

Bildungsnetz Heerstraße Nord

  • 030-617 400 77
  • 030-617 400 76
  • E-Mail: quartiersverfahren@heerstrasse,net
  • Ansprechpartner
    Cornelia Dittmar
  • Träger
    Quartiersmanagement Heerstraße Blasewitzer Ring 32 | 13593 Berlin

Editoral[+]

    Sonderseiten von staaken.info zum Bildungsnetz

    Hier entstehen unsere Seiten zum Bildungsnetz Heerstraße Nord. Unser Ziel ist es, einen direkten und kompletten Überblick über die vielfältigen Bildungsangebote im Quartier zu ermöglichen. Denn nur, wer die Angebote kennt, kann sie auch wahrnehmen.

    Bildung ist dabei umfassend und alle Altersstufen beinhaltend gemeint. Neben den „klassischen“ Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen werden spezifische Beratungs- und Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche, junge Erwachsene, Mütter und Väter und Senioren weiterer Träger und Projekte sowie kulturelle Angebote und Veranstaltungen dargestellt.

    Wir werden einen einfachen Zugang zu den Bildungseinrichtungen und -angeboten gestaffelt nach Altersstufen schaffen. Dieser ergänzt die bestehende Darstellung sämtlicher Einrichtungen auf staaken.info unter der Rubrik „Stadtteil“.

    Darüber hinaus werden wir kontinuierlich über die einzelnen Schritte und Ergebnisse beim Ausbau und bei der Festigung des Bildungsnetzes berichten. Dazu zählen beispielsweise die inhaltliche Abstimmung von Bildungsangeboten und -veranstaltungen zwischen den Einrichtungen, die Optimierung der Bildungsübergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule, Schule – Ausbildung, Studium, Beruf), die bedarfsorientierte Entwicklung von Angeboten und die Organisation von Fachveranstaltungen und Treffen zum Erfahrungsaustausch.

    „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es eines Dorfes.“

Materialien[+]