Veranstaltungen[-]

     

    Abenteuer mit Pia Pinselohr

    Lesung für Kids ab 4 Jahre
    Mittwoch 24. Januar 16 Uhr
    Eintritt frei
    Stadtteilbibliothek Heerstraße
    Obstallee 22 F
    Mehr Info

    Lesung in Zuversicht

    Fein gereimte Ungereimtheiten
    von & mit Jesko Habert
    Freitag 19. Januar 18 Uhr
    Begegnungszentrum Zuversicht
    Brunsbütteler Damm 312
    Mehr Info

    Country & Oldies

    mit den Desperados Four
    Freitag 19. Januar 19 Uhr
    Eintritt 5 Euro
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstraße 41
    Mehr Info

    1. Tanztee in 2018

    ein erstes Darf ich bitten! wird vom BGFF e.V. geboten am:
    Samstag 20. Januar 16 Uhr
    Teilnahme 2 Euro
    Kulturzentrum Staaken

    2 x Schneeschön & Bitterkalt

    Doppelaufführung Kindertheater
    aus dem Jahreszeitenquartett von Theaterfusion für Kids 2-5 Jahre
    Di 23. Januar 9.30 + 10.45 Uhr
    Eintritt 3 EUR
    Kulturzentrum Staaken
    Sandstraße 41

    Gruppen & Kurse im KuS

    • Neu: Literatursalon
    donnerstags 17 Uhr
    Mehr Info
     Gemeinsam SINGEN 
    montags 15 Uhr
    • Malen & Gestalten 
    montags 17 Uhr
    • TrampolinFitness
    dienstags 10-11 Uhr
    PC-Kurs
    dienstags 14 Uhr
    • Computercafé
    dienstags 16 Uhr
    Englisch Konversation
    donnerstags 13 Uhr
    Kulturzentrum Staaken KuS
    Sandstraße 41

    Die 50+ Kurse in 2017

    Der neue Kursplan für 2017 des Projekts Community 50+ im Kulturzentrum Staaken:
    • Chor Di & Fr jeweils 16-18 
    • Fitness Di 12-14 | Fr 10-12
    • Mode + Stricken Mi 16-17.30 
    jeweils im Wochenwechsel
    • Yoga montags 10-12
    • Tanztee 1 x mtl. samstags
    + + + »


    Die Gruppen und Kurse vom Projekt Community 50+ im Kulturzentrum Staaken werden von der Berliner Gesellschaft für Bildung und Erziehung BGEFF e.V. angeboten.Powered by Hackadelic Sliding Notes 1.6.5

    Kinder- und Familiensport

    FamilienTreff Staaken lädt ein:
    donnerstags Sport & Spiel 
    im Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8 + + + »

    Spiel & Sport f. Kinder:
    • 13–16 Uhr für alle ab 3 Jahren

    Eltern-Kind-Turnen:
    • 16 bis 17 Uhr von den ersten Schritten bis 3 Jahre
    • 17 bis 18 Uhr  mit Kindern 3–6 Jahre

    von 14-17 Uhr die offene Beratung im OG neben dem Café Pi8

    Powered by Hackadelic Sliding Notes 1.6.5

Nachrichten [+]

Themen [+]

Geschichten [+]

 

Steht auf, tut was!

Förderung für Quartiersprojekte bedroht

Veröffentlicht am 26. 09. 2010

Berliner Quartiersräte, Anwohner, Ehrenamtliche, Projekte und Quartiersmanager wollen sich gegen Kürzungen bei der “Sozialen Stadt” wehren. Am 21.9. trafen sich Anwohner, Ehrenamtliche, Quartiersräte und Projekte mit Bundestagsabgeordneten, Quartiersmanagern und Verantwortlichen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auf einer Podiumsdiskussion im Schöneberger Zwölf-Apostel-Gemeindezentrum forderten sie: “Rettet die Soziale Stadt!”.

Wir müssen gemeinsam gegen die geplanten Kürzungen aktiv werden - darin waren sich alle einig.

Wir müssen gemeinsam gegen die geplanten Kürzungen aktiv werden - darin waren sich alle einig.

Geladen hatte der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager. Seine Sprecher Uli Lautenschläger und Theo Winters beschrieben die dramatische Lage: Wenn Bundesbauminister Ramsauer tatsächlich die Hälfte der deutschen Städtebauförderung zusammenstreicht, dann sieht es düster aus für die 34 Berliner “Soziale Stadt”-Quartiere, für hunderte Quartiersprojekte und nicht zuletzt für so wichtige Ziele wie Integration, Bildung und Ehrenamt. Denn schon im nächsten Jahr sollen die Fördermittel von 610 auf 305 Mio. € gekürzt werden.

Warum Berlin nicht auf diese Förderung verzichten kann

Die Stadtteilmütter leisten unersetzliche Arbeit in den Problemkiezen, genauso so wie ...

Die "Stadtteilmütter" leisten unersetzliche Arbeit in den Problemkiezen, genauso so wie ...

Warum Berlin nicht auf diese Förderung verzichten kann, erklärten anschließend drei Aktive aus den Quartieren. Gharam Hannaoui ist eine zierliche Frau, dreifache Mutter und vierfache Großmutter. In ziemlich perfektem Deutsch erzählt die Libanesin von ihrer Arbeit als “Stadtteilmutter” in Neukölln. Bis zu zehnmal besucht sie Einwandererfamilien, die ihre Beratung möchten. Sie hätte sich solch eine Unterstützung früher selbst gewünscht, jetzt ist sie froh, anderen als Brückenbauerin helfen zu können.
Das preisgekrönte Projekt “Stadtteilmütter” schulte bereits 180 Frauen, um Informationen und Angebote der frühkindlichen Förderung, Bildung, Gesundheit und Integration praxisnah und auf Augenhöhe zu vermitteln. Durch die enge Kooperation mit dem JobCenter Neukölln ist es möglich, die Stadtteilmütter über geförderte Beschäftigungsmaßnahmen anzustellen, für sehr viele der Frauen ist dies der erste eigene Arbeitsvertrag, das erste selbst verdiente Einkommen.

... die Sprachstube Deutsch.

... die "Sprachstube Deutsch".

Jona Vantard ist ein etwas schüchterner junger Mann von vielleicht 17 Jahren, der begeistert von seinen Erfahrungen im Projekt “Sprachstube Deutsch” erzählt. Er betreut als einer von vielen jugendlichen Sprachförderern deutscher und nichtdeutscher Herkunft einen vierjährigen Jungen aus Angola und freut sich über erste Fortschritte. Bei der “Sprachstube Deutsch” profitieren nicht nur die betreuten Kinder. Hier erwerben Jugendliche erste pädagogische und interkulturelle Kompetenzen, und wer weiß – vielleicht macht das Jona so viel Spaß, dass er später Lehrer oder Sozialarbeiter wird.
Can Akca ist eigentlich Diplom-Kaufmann, doch jetzt organisiert der dynamische 30-Jährige die “Bolzplatzliga” in den drei Spandauer QM-Gebieten. Rund 500 Kinder und Jugendliche, viele mit Migrationshintergrund, wurden von der Straße auf die Bolzplätze geholt. Neben dem Sport lernen sie hier mit Konflikten umzugehen und Teamplayer zu werden. Er möchte nicht daran denken, was es bedeuten würde, wenn solche Quartiersprojekte nun nicht mehr gefördert werden.

Fördermittel erhöhen statt streichen

Die Streichung von Fördermitteln hätte auch langfristig fatale Folgen, so die Meinung von Quartiersrats-Mitgliedern und Politiker/innen.

Die Streichung von Fördermitteln hätte auch langfristig fatale Folgen, so die Meinung von Quartiersrats-Mitgliedern und Politiker/innen. Auf dem Bild meldet sich Heike Liesfeld, Quartiersrätin im Falkenhagener Feld Ost zu Wort.

In den Berliner Quartieren der “Sozialen Stadt” werden hunderte solcher praktischen Maßnahmen umgesetzt, um Bildung, Chancengleichheit und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Gewählte Quartiersräte aus Bürgern und Initiativen entscheiden mit über den Einsatz der Fördermittel. Neben Projekten und Aktionen z.B. in den Bereichen Bildung, Kultur, Integration werden Spielplätze saniert oder öffentliche Räume bewohnerfreundlicher gestaltet.
Wenn die Politiker es wirklich ernst meinen mit dem, was täglich in den Medien zu Bildung und Integration diskutiert wird, dann müssten die Fördermittel eigentlich aufgestockt statt gekürzt werden. Nicht nur die anwesenden Bundestagsabgeordneten waren da einer Meinung. Auch die Konferenz der Bundesbauminister mit ihrer Sprecherin, der Berliner Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, hat Ramsauers Sparpläne am 3.9. einstimmig abgelehnt.

Lisa Paus, Bundestagsabgeordnete der Gruenen, erklärte die Hintergründe der Sparankündigung. So sind alle Ministerien verpflichtet, Sparvorschläge zu machen: Das Bundesverkehrs- und Baumministerium hat sich scheinbar entschieden, teuren Verkehrsprojekten den Vorrang zu geben und lieber beim Städtebau zu kürzen. Doch selbst in der CDU regt sich Widerstand dagegen. Der Berliner Bundestagsabgeordnete Kai Wegener, der an diesem Abend leider verhindert war, hat sich beispielsweise für die “Soziale Stadt” ausgesprochen.

Ja, wenn viele aktiv werden, bringt das was - darin waren sich (v.l.n.r.) Sven Dietrich (Linke), Swen Schulz (SPD) und Lisa Paus (Grüne) einig.

Ja, wenn viele aktiv werden, bringt das was - darin waren sich (v.l.n.r.) Sven Dietrich (Linke), Swen Schulz (SPD) und Lisa Paus (Grüne) einig.

Gibt es denn überhaupt Möglichkeiten, auf die Sparentscheidung Einfluss zu nehmen? Der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz empfahl den Anwesenden, per Briefen und Mails direkten Einfluss auf die Parlamentarier zu nehmen. (Adressen unter: www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp oder www.abgeordnetenwatch.de )
Sven Dietrich, Assistent der Linken im Bundestag, nannte als positives Beispiel das Wohngeldgesetz. Es wurde nachgebessert, nachdem die Opposition eine Anhörung erwirkt hatte. Zumindest ein Teil der Kürzungen könnte zurückgenommen werden, so auch die Vermutung von Franziska Eichstätt-Bohlig, für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie schlug vor, lieber bei der Wohnungsbauprämie zu sparen. Dem schloss sich Staatssekretärin Hella Dunger-Löper (SPD) an: Sie glaubt, dass einhelliger Protest nicht ohne Eindruck auf die Verantwortlichen bleibt und hofft auf eine Korrektur der Mittelkürzung.

Quartiersräte wollen aktiv werden

Unterschriftenlisten, Protestbriefe, Einladungen an Politiker oder Besuche öffentlicher Sitzungen: Die Betroffenen wollen sich wehren.Die anwesenden Quartiersrät/innen waren sich einig, dass die Sparpläne kontraproduktiv sind. Sie kennen ihre Kieze und glauben, dass die Folgekosten für die Gesellschaft viel höher wären. Sie wollen nicht darauf warten, dass die Kommunen ihre Probleme mit eigenen Mitteln lösen und mahnen, nicht auf die EU-Mittel zu verzichten, die in die Städtebauförderung einfließen. Natürlich hoffen sie, dass ihr ehrenamtliches Engagement nicht umsonst war. Deshalb wollen sie jetzt Offene Briefe formulieren, Unterschriften sammeln und Proteste organisieren. Gerne werden die Quartiersrät/innen Bauminister Ramsauer einladen oder ihn auch selber besuchen, um ihm den sozialen und marktwirtschaftlichen Wert der “Sozialen Stadt” und ihrer Bewohner/innen ans Herz zu legen.
Der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager (AKQ) unterstützt diese Aktionen. Aktiv werden müssen aber vor allem die Menschen in den Quartieren. Bis zur Beratung im Haushaltsausschuss am 27.10. ist nicht mehr viel Zeit – also los!
– Wir werden geplante Aktionen, an denen Sie sich beteiligen können – ob von Menschen hier aus dem Quartier oder gebietsübergreifende Ideen – online bekannt geben.
Bitte melden Sie uns Mitmach-Angebote, damit wir sie veröffentlichen können – und schauen Sie immer mal wieder hier im Internet nach!

zuerst veröffentlicht auf  auf der Seite des Quartiers Sparrplatz im Wedding

Text: Anne Wispler, Fotos: Susanne Wolkenhauer

Schreib einen Kommentar

Kontakt QM[+]

    Projektbüro Quartiersmanagement Heerstraße Nord

    Blasewitzer Ring 32
    13593 Berlin
    Bus M 37
    Telefon 030 - 617 400 77
    Fax 030 - 617 400 76
    Email: quartiersverfahren[at] heerstrasse.net

    Mehr Infos . . .

Kurz+Wichtig [-]

     

    Neu: Schauspielgruppe

    im Stadtteilzentrum!
    Mit Gerd Uszkoreit
    ab 16.1. dienstags 17 Uhr
    Obstallee 22 E
    Mehr Info

    Was kommt im Pi8

    in der 3. Kw von Mo-Fr
    ab 12 Uhr auf den Mittagstisch 
    Speisenplan 15. bis 19. Januar
    geöffnet Mo-Fr 10-18 Uhr
    & Freitags Pi8-Frühstücksteller
    Café Pi8 im Gemeindehaus
    Pillnitzer Weg 8

    Ausstellung Häusliche Gewalt


    Brauchst Du Hilfe? Zeichnungen und Piktogramme aus dem Projekt der Künstlerinnengruppe migrantas
    Stadtteilzentrum Obstallee 22 E 
    Mo, Di 10-13.30 | Do 14-17 |
    Fr 9-13.30 | Mehr Info

    Spandaus Winterspielplätze

    Sonntags von 14.30 – 17.30 Uhr
    in Spandauer Schulsporthallen
    für Eltern & Kinder v. 3-10 Jahre
    plus Geschwisterkinder
    Astrid-Lindgren-Grundschule
    Südekumzeile 5 | Bus 131

    … mit Kleinkindern bis 3 Jahre
    sowie Geschwisterkinder
    Wolfgang-Borchert-Schule
    Blumenstraße 13 | Bus 37, 137
    Mehr Info & weitere Orte

    Ausbildung im Bezirksamt

    jeweils ab 1. September 2018:

    • Zwei Ausbildungsplätze in Vermessungstechnik – Voraussetzung mittlerer Schulabschluss u, mathematisch-technische Interessen
    Bewerbungen bis 15. Februar 2018
    Mehr Info und Kontakt

    • Ausbildung im Grünen beim Garten- und Landschaftsbau– auch als Teilzeitberufsausbildung möglich
    Bewerbungen bis 15. Februar 2018
    Mehr Info und Kontakt

    Stadtumbau West in Staaken

    Den aktuellen Stand des Verfahrens, den kompletten Bericht zum ISEK Brunsbütteler Damm / Heerstraße, die Maßnahmenliste und weitere Materialien finden Sie hier, in der Rubrik staaken.info/Stadtumbau

    Allgemeine Beratung

    Mo & Fr 9-13 Uhr offen für alle
    Do 14-17 Uhr 
    für Berufstätige
    Stadtteilzentrum Obstallee 22 E

    im FiZ: mittwochs 10-14 Uhr

    und vom Familientreff
    donnerstags 14-18 Uhr
    Pillnitzer Weg 8 (neben dem Café)

    Rat im Stadtteilladen

    gibt es jede Woche:
    • Mo 16-18 Uhr Stadtteilarbeit
    Ideen, Anregungen, Mängel im Stadtteil – mit Tom Liebelt (Gwv)
    • Di 10-12 Uhr Quartiersmanagement
    Projektideen und Beteiligung
    • jeden 2. u. 4. Mi. im Monat von 16-18 Uhr Sprechstunde Ehrenamt des Gemeinwesenvereins (GwV)
    • Fr 16-18 Uhr Jugendberatung
    Streetwork Staaken
    Stadtteilladen Staaken-Center

    Alle Spandauer Schulen

    im Überblick zum download*:
    Die ausführlichen Broschüren der Schulen im Bezirk
    Grund- und Sonderschulen
    Oberschulen
    *bitte mit etwas Geduld

    Sport in Spandau

    Alle Sportstätten und Vereine im Bezirk – die Liste mit allen Adressen zum download

Kommentare [+]

§ Ratgeber-Recht [+]