Veranstaltungen

     

    “Wenn man aus den Latschen kippt…”

    Mi 06. Juni 17.30-19 Uhr
    Seniorenwohnhaus Heerstr. 455
    Info-Veranstaltung von Care-Express für Interessierte, Betroffene, Angehörige zu: Was tun bei Anfällen, Ohnmachten, Bewusstseinsstörungen.
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    Wunderblume wird 40

    Die Kita Wunderblume am Leubnitzer Weg 2 feiert ihren 40.
    Mit Zirkus, Schminken und Buffet
    Fr 01. Juni 15 Uhr

    Türkischer Abend mit Musical

    Die Grundschule am Amalienhof lädt ein:
    Am 06. Juni um 18 Uhr “Türkischer Abend” mit vielen Köstlichkeiten und
    dem Musical Kalif Storch unter Mitwirkung des Baglama (Saz) Spielkreises.
    Die Einladung zum download

    Frühstücken bei “Charlie”

    Sonntag 20. Mai 10-14 Uhr
    Treff Charlie Blasewitzer Ring, Tel.

    Sport,Spiel, Bewegung Aktuell

    Mit einem Klick: Übersicht aller kostenfreien Kurse im Mai des QM-Projekts Sport, Spiel und Bewegung im Stadtteil

    Ausstellung “Momente”

    Die Ausstellung “Momente” zeigt seit 24.4. Bilder der Fotografin Sylvia Hucke
    Mo, Mi, Fr 9-13 u Do 14-17 Uhr
    Gemeinwesenverein Obstallee 22 d

    Das aktuelle Programm im Gemischtes

    mit vielen Highlights und den ständigen Terminen
    zum download
    April-Juni 2012 Programm

 

Steht auf, tut was!

Förderung für Quartiersprojekte bedroht

26. 09. 2010

Berliner Quartiersräte, Anwohner, Ehrenamtliche, Projekte und Quartiersmanager wollen sich gegen Kürzungen bei der “Sozialen Stadt” wehren. Am 21.9. trafen sich Anwohner, Ehrenamtliche, Quartiersräte und Projekte mit Bundestagsabgeordneten, Quartiersmanagern und Verantwortlichen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Auf einer Podiumsdiskussion im Schöneberger Zwölf-Apostel-Gemeindezentrum forderten sie: “Rettet die Soziale Stadt!”.

Wir müssen gemeinsam gegen die geplanten Kürzungen aktiv werden - darin waren sich alle einig.

Wir müssen gemeinsam gegen die geplanten Kürzungen aktiv werden - darin waren sich alle einig.

Geladen hatte der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager. Seine Sprecher Uli Lautenschläger und Theo Winters beschrieben die dramatische Lage: Wenn Bundesbauminister Ramsauer tatsächlich die Hälfte der deutschen Städtebauförderung zusammenstreicht, dann sieht es düster aus für die 34 Berliner “Soziale Stadt”-Quartiere, für hunderte Quartiersprojekte und nicht zuletzt für so wichtige Ziele wie Integration, Bildung und Ehrenamt. Denn schon im nächsten Jahr sollen die Fördermittel von 610 auf 305 Mio. € gekürzt werden.

Warum Berlin nicht auf diese Förderung verzichten kann

Die Stadtteilmütter leisten unersetzliche Arbeit in den Problemkiezen, genauso so wie ...

Die "Stadtteilmütter" leisten unersetzliche Arbeit in den Problemkiezen, genauso so wie ...

Warum Berlin nicht auf diese Förderung verzichten kann, erklärten anschließend drei Aktive aus den Quartieren. Gharam Hannaoui ist eine zierliche Frau, dreifache Mutter und vierfache Großmutter. In ziemlich perfektem Deutsch erzählt die Libanesin von ihrer Arbeit als “Stadtteilmutter” in Neukölln. Bis zu zehnmal besucht sie Einwandererfamilien, die ihre Beratung möchten. Sie hätte sich solch eine Unterstützung früher selbst gewünscht, jetzt ist sie froh, anderen als Brückenbauerin helfen zu können.
Das preisgekrönte Projekt “Stadtteilmütter” schulte bereits 180 Frauen, um Informationen und Angebote der frühkindlichen Förderung, Bildung, Gesundheit und Integration praxisnah und auf Augenhöhe zu vermitteln. Durch die enge Kooperation mit dem JobCenter Neukölln ist es möglich, die Stadtteilmütter über geförderte Beschäftigungsmaßnahmen anzustellen, für sehr viele der Frauen ist dies der erste eigene Arbeitsvertrag, das erste selbst verdiente Einkommen.

... die Sprachstube Deutsch.

... die "Sprachstube Deutsch".

Jona Vantard ist ein etwas schüchterner junger Mann von vielleicht 17 Jahren, der begeistert von seinen Erfahrungen im Projekt “Sprachstube Deutsch” erzählt. Er betreut als einer von vielen jugendlichen Sprachförderern deutscher und nichtdeutscher Herkunft einen vierjährigen Jungen aus Angola und freut sich über erste Fortschritte. Bei der “Sprachstube Deutsch” profitieren nicht nur die betreuten Kinder. Hier erwerben Jugendliche erste pädagogische und interkulturelle Kompetenzen, und wer weiß – vielleicht macht das Jona so viel Spaß, dass er später Lehrer oder Sozialarbeiter wird.
Can Akca ist eigentlich Diplom-Kaufmann, doch jetzt organisiert der dynamische 30-Jährige die “Bolzplatzliga” in den drei Spandauer QM-Gebieten. Rund 500 Kinder und Jugendliche, viele mit Migrationshintergrund, wurden von der Straße auf die Bolzplätze geholt. Neben dem Sport lernen sie hier mit Konflikten umzugehen und Teamplayer zu werden. Er möchte nicht daran denken, was es bedeuten würde, wenn solche Quartiersprojekte nun nicht mehr gefördert werden.

Fördermittel erhöhen statt streichen

Die Streichung von Fördermitteln hätte auch langfristig fatale Folgen, so die Meinung von Quartiersrats-Mitgliedern und Politiker/innen.

Die Streichung von Fördermitteln hätte auch langfristig fatale Folgen, so die Meinung von Quartiersrats-Mitgliedern und Politiker/innen. Auf dem Bild meldet sich Heike Liesfeld, Quartiersrätin im Falkenhagener Feld Ost zu Wort.

In den Berliner Quartieren der “Sozialen Stadt” werden hunderte solcher praktischen Maßnahmen umgesetzt, um Bildung, Chancengleichheit und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Gewählte Quartiersräte aus Bürgern und Initiativen entscheiden mit über den Einsatz der Fördermittel. Neben Projekten und Aktionen z.B. in den Bereichen Bildung, Kultur, Integration werden Spielplätze saniert oder öffentliche Räume bewohnerfreundlicher gestaltet.
Wenn die Politiker es wirklich ernst meinen mit dem, was täglich in den Medien zu Bildung und Integration diskutiert wird, dann müssten die Fördermittel eigentlich aufgestockt statt gekürzt werden. Nicht nur die anwesenden Bundestagsabgeordneten waren da einer Meinung. Auch die Konferenz der Bundesbauminister mit ihrer Sprecherin, der Berliner Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, hat Ramsauers Sparpläne am 3.9. einstimmig abgelehnt.

Lisa Paus, Bundestagsabgeordnete der Gruenen, erklärte die Hintergründe der Sparankündigung. So sind alle Ministerien verpflichtet, Sparvorschläge zu machen: Das Bundesverkehrs- und Baumministerium hat sich scheinbar entschieden, teuren Verkehrsprojekten den Vorrang zu geben und lieber beim Städtebau zu kürzen. Doch selbst in der CDU regt sich Widerstand dagegen. Der Berliner Bundestagsabgeordnete Kai Wegener, der an diesem Abend leider verhindert war, hat sich beispielsweise für die “Soziale Stadt” ausgesprochen.

Ja, wenn viele aktiv werden, bringt das was - darin waren sich (v.l.n.r.) Sven Dietrich (Linke), Swen Schulz (SPD) und Lisa Paus (Grüne) einig.

Ja, wenn viele aktiv werden, bringt das was - darin waren sich (v.l.n.r.) Sven Dietrich (Linke), Swen Schulz (SPD) und Lisa Paus (Grüne) einig.

Gibt es denn überhaupt Möglichkeiten, auf die Sparentscheidung Einfluss zu nehmen? Der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz empfahl den Anwesenden, per Briefen und Mails direkten Einfluss auf die Parlamentarier zu nehmen. (Adressen unter: www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp oder www.abgeordnetenwatch.de )
Sven Dietrich, Assistent der Linken im Bundestag, nannte als positives Beispiel das Wohngeldgesetz. Es wurde nachgebessert, nachdem die Opposition eine Anhörung erwirkt hatte. Zumindest ein Teil der Kürzungen könnte zurückgenommen werden, so auch die Vermutung von Franziska Eichstätt-Bohlig, für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie schlug vor, lieber bei der Wohnungsbauprämie zu sparen. Dem schloss sich Staatssekretärin Hella Dunger-Löper (SPD) an: Sie glaubt, dass einhelliger Protest nicht ohne Eindruck auf die Verantwortlichen bleibt und hofft auf eine Korrektur der Mittelkürzung.

Quartiersräte wollen aktiv werden

Unterschriftenlisten, Protestbriefe, Einladungen an Politiker oder Besuche öffentlicher Sitzungen: Die Betroffenen wollen sich wehren.Die anwesenden Quartiersrät/innen waren sich einig, dass die Sparpläne kontraproduktiv sind. Sie kennen ihre Kieze und glauben, dass die Folgekosten für die Gesellschaft viel höher wären. Sie wollen nicht darauf warten, dass die Kommunen ihre Probleme mit eigenen Mitteln lösen und mahnen, nicht auf die EU-Mittel zu verzichten, die in die Städtebauförderung einfließen. Natürlich hoffen sie, dass ihr ehrenamtliches Engagement nicht umsonst war. Deshalb wollen sie jetzt Offene Briefe formulieren, Unterschriften sammeln und Proteste organisieren. Gerne werden die Quartiersrät/innen Bauminister Ramsauer einladen oder ihn auch selber besuchen, um ihm den sozialen und marktwirtschaftlichen Wert der “Sozialen Stadt” und ihrer Bewohner/innen ans Herz zu legen.
Der Arbeitskreis der Berliner Quartiersmanager (AKQ) unterstützt diese Aktionen. Aktiv werden müssen aber vor allem die Menschen in den Quartieren. Bis zur Beratung im Haushaltsausschuss am 27.10. ist nicht mehr viel Zeit – also los!
- Wir werden geplante Aktionen, an denen Sie sich beteiligen können – ob von Menschen hier aus dem Quartier oder gebietsübergreifende Ideen – online bekannt geben.
Bitte melden Sie uns Mitmach-Angebote, damit wir sie veröffentlichen können – und schauen Sie immer mal wieder hier im Internet nach!

zuerst veröffentlicht auf  auf der Seite des Quartiers Sparrplatz im Wedding

Text: Anne Wispler, Fotos: Susanne Wolkenhauer

Ein Kommentar zu “Förderung für Quartiersprojekte bedroht”

  1. [...] Förderung für Qaurtiersprojekte bedroht, Artikel auf dieser Seite vom 26. 09. 2010 [...]

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    Internationale Herzenssachen

    Freitag 25. Mai 18 Uhr
    Lesecafé der Hauptbibliothek Spandau
    Vier Künstlerinnen lesen, erzählen, singen, spielen von der Liebe in und aus aller Welt – im Rahmen der Interkulturellen Bibliotheksarbeit
    Mehr Info

    Jury der Anwohner/innen tagt

    Mi 23. Mai 17 Uhr die QF1-Jury entscheidet über neue Aktionen und Projekte* – machen Sie mit!
    Ort: “Familie im Zentrum” FiZ – Einladung zum download + + + »


    *QF1-Projekte – Angebote die direkt dem nachbarschaftlichen Miteinander dienen, mit einem Finanzbedarf von max. 1.000 Euro
    Jede(r) Anwohner/in ab 16 Jahre kann in der Jury mitentscheiden
    Ort: FiZ im gelben Container auf dem Schulgelände der Christian-Morgenstern-GS, Zugang bei Maubeerallee 23Powered by Hackadelic Sliding Notes 1.6.5

    Flohmarkt zum Kinderfest

    Zum Kinderfest des Staaken-Centers am 2. Juni soll es auch einen Flohmarkt geben. Ab sofort kann man sich für einen Stand anmelden – kostenfrei aber gegen Kaution. Tel. 36 47 80 82
    Kontaktdaten und Info  zum download

    Wettbewerb “Respekt gewinnt”

    Ab sofort können bis 25. 10. Vorschläge für den Wettbewerb eingereicht werden. Mit bis zu 5.000 Euro werden Projekte für ein weltoffenes Berlin und eine Kultur des Respekts prämiert.
    Mehr Info auf der Webseite des Berliner Ratschlags für Demokratie

    115 für Bürgerämter

    Ab 2. Mai sind die Bürgerämter Spandaus unter der Kurzwahl “115″ erreichbar!
    Und wie Bezirksstadtrat Machulik erklärt, gibts sogar einen kostenfreien Rückruf um Ihre Fragen zu klären. Die Pressemitteilung

    Schöne Aussichten – Turmführungen in Spandau

    jeden 1. u. 3. Mittwoch im Monat dem Rathaus aufs Dach steigen
    und jeden Samstag lockt der Weg hoch in den Turm der Nikolaikirche
    Info und Kontakt für Anmeldung

    Seit 7.4. wieder da, die Wasserbüffel auf Tiefwerder - ein schöner Sonntagsausflug

     

    Laib & Seele sucht Ehrenamtliche

    Helfende Hände für die Lebensmittelausgabe Laib & Seele in unserem Stadtteil dringend gesucht. Kontakt: Klaus Ringhand 363 71 00
    Mehr Info

    Nachrücken möglich – Deutschkurs für Migranten

    Ab Freitag  29. März bis 28. September, werktags 9 – 12.30 Uhr
    im Café Charlie, Blasewitzer Ring 36
    Zum Artikel mit Info, Kontakt

    Viele Tipps für junge Familien

    Angebote im Bezirk für junge Familien ob Gesundheit, Sport oder Freizeit sowie Kursangebote wie den Erziehungsführerschein finden sich in der Broschüre, die beim Kinder- u. Jugendgesundheitsdienst, Bürgerämtern und Bibliotheken erhältlich ist. Mehr Info

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