Veranstaltungen

     

    “Ich ließ mich nicht einschüchtern”

    So der Titel der Autobiografie von Irene Steinborn, vielen bestens bekannt als langjährige Redakteurin der Stadtteilzeitung TREFFPUNKT. Im Rahmen von “Staaken liest” wird Irene Steinborn bei Kaffee und Kuchen Passagen aus  ihrem Buch vortragen. 20. September 16 Uhr im FiZ

    Jugendamt im FiZ – nun eine Stunde später

    Ab sofort findet die Beratung des Jugendamtes Spandau immer mittwochs von 15 – 16 Uhr im Container von “Familie im Zentrum” FiZ statt. (Zugang Maulbeerallee 23)

    Nach Sommerpause wieder Polizei im FiZ

    Am Mi 8.9.  von 15 bis 16 Uhr offene Polizeisprechstunde im gelben Container von FiZ (Zugang über Maulbeerallee 23). Zum Vormerken die nächsten Sprechstunden: 13.1o.; 10.11.; 08.12

    MoMa stellt in Staaken aus!

    Montagsmaler_Ausst_BiblioZwar nicht das Museum of Modern Art aber die MoMa-Montagsmaler des Arbeitskreises Spandauer Künstler zeigen Ihre Bilder noch bis 1. Oktober in der Stadtteilbibliothek Heerstraße (hinter dem Staaken-Center).

    Tanz im KiK

    TanzimKiK_2Immer dienstags von 16 – 18 Uhr im KiK Jugendcafé (hinter dem Staaken-Center) – Tanzkurs für Mädchen und Jungs bis 14 Jahre.

    Teilnahme ist kostenlos

    Mehr Info zur Tanz-AG im KiK

 

Wie Staaken zu zwei Hahnebergen kam

23. 02. 2009

Zwei ungleiche Brüder

Wie zwei ungleiche Brüder hören die beiden Erhebungen südlich der Heerstraße am westlichen Ende unseres Stadtteils auf den gleichen Namen: Hahneberg. Zwischen beiden verlief jahrzehntelang die Grenze, die nicht nur Berlin sondern auch den Stadtteil Staaken in zwei Teile trennte.

Der natürliche Hügel und mit 67 Metern kleinere Bruder hat sich einen Namen gemacht durch die Festungsanlage Fort Hahneberg, die in den 1880er Jahren in den Berg gebaut wurde. Militärisch hat das Fort nie eine Rolle gespielt und die einzigen Kriegsszenen in seiner Geschichte gab es im Herbst 2008 als dort Szenen von Tarantinos Weltkriegsdrama Inglorius Bastards mit Brad Pitt gedreht wurde.

Als die britische Besatzungsmacht 1946 in Gatow ihren Flugplatz plante brauchte sie dazu ein zur sowjetischen Zone gehörendes Gebiet Alt-Glienickes und bot deshalb das westlich des bis dahin zu Spandau gehörenden Hahnebergs und der Bergstraße gelegene Teil Staakens zum Tausch an. So kam es, dass bis zum Fall der Mauer Weststaaken zum Osten und Oststaaken zum Westen gehörte. Seit 1961 war der alte Hahneberg Sperrgebiet und nur für die Grenztruppen der DDR zugänglich. Seit dem Fall der Mauer kümmert sich die Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V. um den Erhalt der imponierenden in den Berg gebauten Festung und führt in den Sommermonaten Besichtigungen durch. Von November bis März gehören die Gewölbe des Forts den Fledermäusen, die dort zu hunderttausenden ihr Winterquartier beziehen.

Der junge, große Bruder Hahneberg ist entgegen der landläufigen Meinung kein Trümmerberg, sondern er hat sehr viel mit der Errichtung unseres Stadtteils, der Großsiedlung an der Heerstraße zu tun. Eine Kiesgrube direkt am Grenzstreifen gelegen, die als Quelle für dringend benötigtes Baumaterial ausgedient hatte wurde mit Bauschutt und Bodenaushub nicht zuletzt von der Wissell-Siedlung und den Hochhäusern rund um die Obstallee bis zu seiner heutigen Höhe von 87 Metern aufgeschüttet und zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet, das 1977 fertiggestellt wurde.
Spazierwege, Liegewiesen, im Winter Rodelbahn, im Sommer Crossgolf-Anlage bietet der neue Hahneberg und seit 1982 steht dort auch das Teleskop der Bruno-H.-Bürgel Sternwarte.

Der Blick vom Hahneberg

Der Blick vom Hahneberg

Drachensteigen auf dem Hahneberg

Drachensteigen auf dem Hahneberg

5 Kommentare zu “Wie Staaken zu zwei Hahnebergen kam”

  1. mathew sagt:

    Unglaublich, dass der große Hahneberg nicht aus Trümmern, sondern aus Bodenaushub und Bauschutt aus der Rudolf-Wissel-Siedlung bestehen soll. Ist das wirklich wahr?

  2. schiller sagt:

    ich habe den artikel mit freude gelesen, da ich mich für die geschichte spandau interessiere, danke.

  3. seniorensportler sagt:

    der Berg besteht auch zum Teil aus Müll. Erst später wurde die Müllverbrennungsanlage gebaut. Ich hatte selbst auf der Müllkippe gespielt.

  4. Thomas sagt:

    hallo supersportler,
    fleißige kommentarschreiber sollen auch gleich antwort kriegen: ja, der neue hahneberg wurde aufgefüllt mit schutt- (auch müll) und bodenaushub, jedoch ist der hahneberg nicht, wie viele glauben, und darauf kam es an, ein trümmerberg. wenn Sie am Geschichtsthema interessiert sind, und vielleicht sogar auch die eine oder andere Geschichte zu erzählen oder Bilddokument zu zeigen haben, nehmen Sie doch einfach mal Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf Sie

    beste Grüße
    thomas streicher

  5. Thomas sagt:

    welch ein Lob, wenn sogar Schiller den Artikel gut findet – Spaß beiseite, wenn Sie an der Geschichte interessiert sind, kommen Sie doch einfach mal an einem Freitag zwischen 12 und 16 Uhr im Büro des Stadtteilmanagements vorbei, da können Sie mit der Red. sprechen, denn wir haben noch ne Menge vor bzgl. Geschichte.
    beste Grüße
    thomas streicher

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Kurz+Wichtig

     

    Dem Bezirksamt mal die Meinung sagen!

    Seit 01. September stehen im Bürgeramt des Rathauses und in einigen Dienststellen, wie Sozial- Ordnungsamt oder Stadtbücherei, Ideen- und Meinungsboxen, die nur darauf warten, dass Sie ihre Kritik, Anregung, Ideen Vorschläge dort einwerfen. Bis Ende November können Sie, natürlich anonym, dem Bezirksamt endlich mal ihre Meinung geigen.

    Mehr Information zur Spandauer Ideenbox!

    Musikunterricht im STEIG

    Staakkato Musikschule hat für Kinder und Jugendliche ab September wieder Plätze frei.
    Keyboard, E-Piano, Klavier und Flötenunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene.
    Der Unterricht ist gebührenpflichtig.
    Fragen und Informationen zum Unterricht im Jugendzentrum STEIG unter Tel.: 030/363 25 06 ,
    bzw. direkt bei Lutz Mieloszyk Kontakt per e-mail: mieloszyk@freenet.de

    QF1 – Anträge werden noch angenommen

    … bis zum 08. September beim Gemeinwesenverein oder Quartiersmanagement. Die Jury entscheidet dann am 22.09. über die Vergabe der Mittel für Projekte, Aktionen oder Veranstaltungen mit einem Finanzbedarf bis max. 1.000 Euro.

    Lokales Soziales Kapital sucht Projekte zwecks Finanzierung

    Bis zum 24. September 2010 können beim BBWA-Büro des Bezirksamtes in der Galenstraße 14 noch Projektideen abgegeben werden, für die Bewerber-/Auswahlrunde zum Programmjahr 2011. Infos zum Lokalen Sozialen Kapital unter 90 279-2562 oder -3347 bzw. über diesen einen Klick zur website

    “Selbsthilfe – Wegweiser für Spandau”

    unter diesem Titel ist eine neue aktualisierte Fassung der Broschüre erhältlich, die einen Überblick über die Spandauer Selbsthilfeprojekte und – gruppen gibt.

    Erhältlich bei Bürgerämtern, Ärzten und Apotheken sowie
    mit einem klick zum download als pdf auf der Seite des Bezirksamtes

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