Ein Projekt des Quartiersmanagements Heerstraße
31 Spandauer Schulen haben mitgemacht beim Vorlesewettbewerb. Am 16. 02. um 16 Uhr treten die besten 12 Kandidaten an um den/die Spandauer Sieger/in zu ermitteln.
Jugendbibliothek Spandau, Carl-Schurz-Str. 13
Mi 8. Februar ab 16 Uhr kommt wie alle 14 Tage der “Geschichtstreff” unseres Stadtteils zusammen, nur diesmal an anderem Ort:
Café Charlie, Blasewitzer Ring 36
Gezeigt wird filmisches Archivmaterial über die ersten Nachkriegsjahre in Deutschland
Sa 18. Feb ab 18 Uhr
im “Treff Charlie” Blasewitzer Ring 36
Anmeldung unter 36 34 176
Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance
Am 13. Februar 15 Uhr
Villa Elisabeth Invalidenstr.3
(U Rosenthaler Platz/S Nordbhf)
Am 12. Februar um 16 Uhr soll in diesem Jahr erneut unser Winterkonzert stattfinden, das von sämtlichen haupt- und ehrenamtlichen Kantoren unserer Gemeinde gestaltet wird. Weiterlesen …
Spezielle wöchentliche Angebote für Eltern/Kinder, nur für Kinder, für Junge und Ältere, für Frauen oder Senioren:
hier finden Sie Kurse, Termine und Orte
Unter Leitung von Herrn Tscherntsche für alle die Spaß am Singen haben
im Gemischtes 19-20.30 Uhr jeden 1. und 3. Do im Monat
Januar – April das komplette Programm zum download
23. 02. 2009
Den Anwohnern nicht nur in unserem Stadtteil ist der Name Rudolf Wissell durchaus vertraut. Schließlich ist die Siedlung westlich des Magistratsweges links und rechts des Loschwitzer Wegs nach ihm benannt und auch die längste Brücke Berlins, der Stadtautobahn im Norden Charlottenburgs trägt seinen Namen.
So ist es nicht verwunderlich, dass manche meinen Rudolf Wissell wäre ein Berliner Stadtplaner, Architekt oder Brückenbauer gewesen.
Brückenbauer war der 1869 in Göttingen geborene Dreher und Maschinenbauer Rudolf Wissel nur insofern, dass er als Sozialpolitiker und Gewerkschafter einer der Mitbegründer und eifrigen Verfechter der bis heute praktizierten Tarifvertragsordnung, Tarifgemeinschaften und des Schlichtungsprinzips in Arbeitskonflikten als Brücke zwischen den Interessen von Wirtschaft und Gewerkschaften war.
Rudolf Wissel war einer der Gründer des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Gewerkschaftsfunktionär und von 1919 an zuerst als Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und dann ununterbrochen bis 1933 war er für den Potsdamer Wahlkreis Reichstagsabgeordneter der SPD. Er gehörte als Wirtschaftsminister dem ersten Kabinett der jungen Republik an und war dann 1928-30 Arbeitsminister im II. Kabinett Müller.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Wissel im Zuge der Zerschlagung der Gewerkschaften für zwei Monate verhaftet und bleibt bis 1935 unter Polizeiaufsicht. Als Pensionär lebte er zurückgezogen in Berlin, wo er nach 1945 wieder für seine Partei aktiv wurde, sich vor allem vehement gegen die Vereinigung mit der KPD einsetzte und von 1946 bis 1954 Mitglied im Ausschuss für Bau- und Wohnungswesen war. Rudolf Wissel erhielt 1949, an seinem 80. Geburtstag, aus der Hand von Ernst Reuter den Ehrenbürgertitel für Berlin.
Wissell war einer der Väter der 1920 im Betriebsrätegesetz und dann 1952 im Betriebsverfassungsgesetz wieder aufgegriffenen Ansätze einer Mitbestimmung für Arbeitnehmer. Von daher hatte die Namensgebung neben dem runden Geburtstag auch einen politischen Hintergrund, denn im September 69 gewann die sozial-liberale Koalition mit Willy Brandt als Kanzler die Bundestagswahl und um eine Ausweitung der Mitbestimmungsrechte – 1972 vom Bundestag beschlossen – wurde seinerzeit heftig gerungen.
Die Pläne sowohl für die Stadtautobahn als auch für die Errichtung einer Großsiedlung am westlichen Stadtrand in Staaken, gehen zum Teil noch zurück auf Wissells Arbeit im Bauausschuss woraus sich dann auch erklärt warum gerade die Brücke und die Großsiedlung nach dem Sozialpolitiker benannt wurde.
Rudolf Wissel starb ein Jahr nach dem Mauerbau im Alter von 94 Jahren in Berlin.
Immer montags von 17 bis 19 Uhr im Rathaus Spandau
Kostenlose Mieterberatung . Anmeldung erforderlich unter folgenden Tel. Anschlüssen:
90279 – 2703 | 90279 – 8411 | 90279 – 8300
Am 9. und 10.2. starten wieder Kurse zum Erziehungsführerschein.
Anmeldungen zum kostenfreien Tages- oder Abendkurs werden noch entgegengenommen unter 363 41 12 (Gemeinwesenverein).
Nachrichten aus der ev. Kirchengemeinde zu Staaken und viele Veranstaltungshinweise
Kirchengemeinde zu Staaken, Gemeindebrief Februar 2012
Ratschläge, Tipps und Informationen aus erster Hand bei der Polizeisprechstunde im FiZ “Familie im Zentrum”. Termine 1. Halbjahr:
Mittwoch 15-16 Uhr, am 29. Februar| 21. März |25. April |23. Mai |13. Juni
Ab September 2012 sucht das Bezirksamt Spandau noch Auszubildende für den Gärtnerberuf. Voraussetzung Abschluss 9. od. 10. Klasse. Bewerbungsschluss 15.03. Mehr Info und Kontaktdaten
Verantwortungsvoller Umgang mit Computerspielen und Netzwerken haben die Angebote der Kampagne “Update” zum Ziel.
Mehr Info, Termine und Kontakt zum download
Bis zu 200.000 Euro Darlehen pro Unternehmen bzw. Unternehmung kann es seit dem 1. Januar 2012 für Trägergesellschaften/Vereine bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau für soziale Vorhaben geben. Dabei setzt die öfftl. Bankengruppe auch auf das Engagement von Fonds, Business Angels oder Stiftungen.
Hier die gemeinsame Presseerklärung von KfW und Familienministerium BmFSFJ
Vom QM-Projektes “Frühkindliche Förderung – Eltern und Kitas gemeinsam” das neueste Heft:
Elterninfo Dez/2011
Weitere Rundbriefe:
der bei vielen Kindern, Jugendlichen und Familien beliebte Familienpass , der freien bzw. ermäßigten Eintritt zu vielen Veranstaltungen und Einrichtungen der Stadt ermöglicht ist ab sofort für 2012 für nur 6 Euro bei den Bürgerämtern erhältlich
Hallo ich würde gern noch mehr infos haben, gibt es noch Leute, die Wissell gekannt habe????
Ich bin seine Ur-Urenkelin aus Berlin und möchte gern ein Buch über meine Familie schreiben.
Gruss
[...] Wer war eigentlich Rudolf Wissell? [...]
wiso ist der man nicht da ist er etwa gestorben
Hab mal in der Nähe der Strasse gewohnt – netter Artikel.
lg aus Wien
Ha die alten Schwarz weiß Fotos sind schon der Hammer!